MONATSRÜCKBLICK JANUAR


Felix Herrmann 01.Feb.2020

iShares by BlackRock ist ein weltweit führender Anbieter von Exchange Traded Funds (ETFs), also börsengehandelten Indexfonds.* Mehr erfahren >

KATERSTIMMUNG AM JAHRESANFANG

Es hätte so ein schöner Jahresstart für die Finanzmärkte werden können. Die globalen Wachstumsaussichten hatten sich rechtzeitig vor dem Jahreswechsel aufgehellt, die Notenbanken setzen weiterhin auf Lockerung, der Konflikt zwischen den USA und China kühlte sich nach dem „Phase One Deal“ ab und frisches Kapital wartete traditionell darauf, allokiert zu werden. Dann allerdings sorgten die Tötung von General Soleimani durch US-Spezialkräfte sowie der Ausbruch des Coronavirus in China für Katerstimmung bevor das Kapitalmarktjahr 2020 überhaupt richtig begonnen hatte.

Während das „Thema Soleimani“ von den Märkten Ende Januar bereits verarbeitet wurde, nachdem es die Vergeltungsaktion Irans Trump ermöglichte, das Kapitel bis auf weiteres zu schließen, sorgt das Coronavirus für größere Verunsicherung. Bereits jetzt ist klar, dass das Virus mehr Menschen infiziert hat als das SARS-Virus im Jahr 2003. Auch der globale ökonomische Schaden wird weitaus größer sein, weil China heute weitaus wichtiger für die Weltwirtschaft ist als noch zu Beginn des Jahrtausends. Der chinesische Konsum, der beispielsweise angesichts geschlossener Kinos und Freizeitparks besonders unter dem Virus leidet, trägt heute einen signifikanten Teil zum globalen Wachstum bei. Zudem sind chinesische Firmen erheblich stärker in internationale Wertschöpfungsketten integriert.

V WIE VIRUS - UND WIE V-FÖRMIGE ERHOLUNG

Nichtsdestotrotz dürfte der Schaden durch die Pandemie eher temporärer Natur sein. Einiges spricht für eine V-förmige Erholung, da neben Nachholeffekten mit einer kraftvollen Reaktion aus Peking zu rechnen ist, sobald sich die Lage stabilisiert und der gesamte volkswirtschaftliche Schaden absehbar ist. Wenngleich wir zu Jahresbeginn nicht auf ein Stimuluspaket seitens der chinesischen Administration gesetzt haben, erfordern andere Umstände nun andere Maßnahmen. Gerade von der Form der politischen Antwort auf die Pandemie wird abhängen, wie der rechte Schenkel des V aussehen wird.

An den Aktienmärkten könnte die Erholung noch wesentlich schneller vonstattengehen als in der Realwirtschaft. Beim Blick auf die Kursentwicklung im Januar muss jedoch konstatiert werden, dass der maximale Drawdown selbst bei Schwellenländeraktien im neuen Jahr mit rund sieben Prozent bislang noch überschaubar ausfällt (im DAX sind es rund 4,5 Prozent). Sollte sich das Virus nicht in der westlichen Welt ausbreiten und die Lage sich zeitnah stabilisieren, dann wäre dies vermutlich dennoch ein ordentlicher Brustlöser für Risikoaktiva.

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Risiken

Das vorliegende Material ist nicht als verlässliche Prognose, Untersuchung oder Anlageberatung zu verstehen und ist weder eine Empfehlung noch ein Angebot für den Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder für eine bestimmte Strategie. Wir empfehlen nachdrücklich, dass Sie sich vor einer Finanzanlage professionell beraten lassen. Eine Finanzanlage ist typischerweise mit gewissen Risiken verbunden. Der Wert einer Anlage sowie das hieraus bezogene Einkommen können Schwankungen unterliegen und sind nicht garantiert. Es besteht die Möglichkeit, dass der Anleger nicht die gesamte investierte Summe zurückerhält. Vergangene Wertentwicklung, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung und sollten bei der Auswahl eines Produkts nicht als alleiniges Kriterium herangezogen werden. Sowohl die Höhe der Steuer als auch ihre Berechnungsgrundlage können sich in der Zukunft ändern, beide sind außerdem abhängig von den persönlichen Verhältnissen des Anlegers. Es gibt keine Garantie dafür, dass Investitionen in Finanzmärkten einen wirksamen Schutz gegen Inflation bieten.

Anleger sollten ihre Investmententscheidungen auf Grundlage des laufenden Verkaufsprospekts, der jüngsten Jahresberichte sowie dem Dokument mit den wesentlichen Anlegerinformationen, die auf unserer Website in deutscher Sprache erhältlich sind, treffen. Die wesentlichen Anlegerinformationen zu den einzelnen Fonds finden Sie hier.

*iShares verfügt über mehr als zwanzig Jahre Erfahrung, ein weltweites Angebot von mehr als 800 börsengehandelten Indexfonds (auf Englisch: Exchange Traded Funds, ETFs) und 1,85 Billionen US-Dollar verwaltetes Vermögen. Die Fonds von iShares profitieren von der Portfolio- und Risikomanagement-Expertise des Vermögensverwalters BlackRock, der im Auftrag seiner Kunden mehr Geld verwaltet als jede andere Investmentgesellschaft (7,32 Billionen US-Dollar verwaltetes Vermögen, 30. Juni 2020).