HANDLUNGSFÄHIG BLEIBEN – MIT ANLEIHEN-ETFs


BlackRock 01.Sep.2020

iShares by BlackRock ist ein weltweit führender Anbieter von Exchange Traded Funds (ETFs), also börsengehandelten Indexfonds.* Mehr erfahren >

Während der Corona-bedingten Marktverwerfungen trocknete die Liquidität merklich in vielen Anleihesegmenten aus. Daher vertrauten Investoren stattdessen vermehrt auf börsennotierte Indexfonds (ETFs). Diese bewährten sich in der Krise und boten die gewünschte Liquidität.

REIFEPRÜFUNG ZUM 18. GEBURTSTAG

Im Juli 2020 feierten Anleihen-ETFs ihren 18. Geburtstag. Passend dazu bestanden sie eine weitere Reifeprüfung, die ihresgleichen sucht. Denn sie lieferten auch unter den extremen Marktverwerfungen angesichts der Corona-Krise, was Investoren von ihnen erwarten: hohe Liquidität, kontinuierliche Preistransparenz und niedrige Transaktionskosten – unabhängig vom Marktumfeld. Dies beschert den Fonds einen Wendepunkt, was die Nutzung unter institutionellen Investoren wie Pensions- und Versicherungsgesellschaften angeht.

Erhöhte Handelsaktivität während der Krise

Aus Investorensicht wurde während der Corona-Krise deutlich, dass der außerbörsliche Anleihenmarkt nach wie vor eher intransparent und fragmentiert ist – trotz der Verbesserungen der vergangenen Jahre. Daher vertrauten Investoren mehr denn je auf börsennotierte Indexfonds. So belief sich das Handelsvolumen in Anleihen-ETFs der BlackRock-Marke iShares, die gemäß der europäischen Fondsrichtlinie UCITS aufgelegt sind, während der besonders turbulenten Börsenphase zwischen dem 21. Februar und 20. März 2020 pro Woche auf durchschnittlich 17,5 Milliarden US-Dollar – mehr als doppelt so viel wie der Wochenschnitt 2019.[1] Gleichzeitig stieg der ETF-Anteil am gesamten Anleihen-Handel.[2]

Intakte Preisfindung auch unter Marktstress

Der Grund für das verstärkte Interesse: ETFs machen es einfach, Portfolios anzupassen und abzusichern sowie Risiken zu managen. Zudem funktioniert die Preisfindung bei ihnen vielfach besser als bei einzelnen Anleihen im Portfolio-Kontext, denn ETFs können mehr Echtzeit-Informationen berücksichtigen. Grund dafür ist, dass sie regelmäßig gehandelt werden – vor allem in volatilen Märkten, wenn die Aktivität insbesondere in ETFs wie gezeigt weiter zunimmt. Dass die gehandelten Preise von Anleihen-ETFs während der Corona-bedingten Marktverwerfungen mitunter von den Kursen der entsprechend zugrundeliegenden Einzelanleihen und deren theoretischen Nettoinventarwerten (NAVs) abwichen, ist Ausdruck der besseren Preisfindung bei ETFs. Denn die meisten Anleihen werden nicht täglich gehandelt. Daher nutzen viele Quellen Schätzpreise, die keine Ausweitungen in den Geld-Brief-Spannen berücksichtigen – ETFs dagegen schon.

ETFs tragen zu moderneren Anleihenmärkten bei

Dies verdeutlicht, wie ETFs die Anleihenmärkte modernisieren – indem sie die Transparenz erhöhen, die Liquidität verbessern und die Handelskosten reduzieren. Damit bieten sie institutionellen Investoren wie Pensions- und Versicherungsgesellschaften die Möglichkeit, Komplexität zu verringern und Portfoliokonstruktion sowie Risikomanagement zu rationalisieren. Diese positiven Eigenschaften  bewirken eine steigende Nachfrage: BlackRock weiß von weltweit mehr als 60 Pensionsfonds, Versicherern und Asset Managern, die während der Corona-Krise erstmals iShares Anleihen-ETFs einsetzten und dort insgesamt mehr als zehn Milliarden US-Dollar investierten.[3] Angesichts dieser Dynamik geht BlackRock davon aus, dass Anleihen-ETFs bis 2024 von 1,3 auf zwei Billionen US-Dollar anwachsen werden.[4]

Quellen:

[1] Bloomberg; Stand 20. März 2020.

[2] ebenda

[3] BlackRock, Stand 30. Juni 2020. Die Schätzung beruht auf Kundenkontakten und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

[4] BlackRock 2020: Pressemitteilung: Anleihen-ETFs erzielen Rekord-Wachstum – Einsatz bei institutionellen Investoren steigt; 16. Juli 2020.

Risiken

Das vorliegende Material ist nicht als verlässliche Prognose, Untersuchung oder Anlageberatung zu verstehen und ist weder eine Empfehlung noch ein Angebot für den Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder für eine bestimmte Strategie. Wir empfehlen nachdrücklich, dass Sie sich vor einer Finanzanlage professionell beraten lassen. Eine Finanzanlage ist typischerweise mit gewissen Risiken verbunden. Der Wert einer Anlage sowie das hieraus bezogene Einkommen können Schwankungen unterliegen und sind nicht garantiert. Es besteht die Möglichkeit, dass der Anleger nicht die gesamte investierte Summe zurückerhält. Vergangene Wertentwicklung, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung und sollten bei der Auswahl eines Produkts nicht als alleiniges Kriterium herangezogen werden. Sowohl die Höhe der Steuer als auch ihre Berechnungsgrundlage können sich in der Zukunft ändern, beide sind außerdem abhängig von den persönlichen Verhältnissen des Anlegers. Es gibt keine Garantie dafür, dass Investitionen in Finanzmärkten einen wirksamen Schutz gegen Inflation bieten.

Anleger sollten ihre Investmententscheidungen auf Grundlage des laufenden Verkaufsprospekts, der jüngsten Jahresberichte sowie dem Dokument mit den wesentlichen Anlegerinformationen, die auf unserer Website in deutscher Sprache erhältlich sind, treffen. Die wesentlichen Anlegerinformationen zu den einzelnen Fonds finden Sie hier.

*iShares erschließt Chancen über verschiedene Märkte hinweg, um den sich ändernden Ansprüchen von Anlegern gerecht zu werden. Der Anbieter verfügt über mehr als zwanzig Jahre Erfahrung, ein weltweites Angebot von mehr als 900 börsengehandelten Indexfonds (auf Englisch: Exchange Traded Funds, ETFs) und 2,67 Billionen Dollar verwaltetes Vermögen zum Stichtag 31. Dezember 2020. Damit treibt iShares die Entwicklung der Finanzbranche weiter voran. Die Fonds von iShares profitieren von der Portfolio- und Risikomanagement-Expertise des Vermögensverwalters BlackRock.