DIAGNOSE PER VIDEOCHAT: IN GESUNDHEITSTECHNOLOGIE ANLEGEN


BlackRock 01.Apr.2019

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Sie wachen auf, Ihr Kopf brummt, Sie fühlen sich schlapp und das letzte woran Sie jetzt denken möchten, ist zum Arzt zu fahren und sich in das volle Wartezimmer zu setzen. Viel praktischer wäre es doch, den Arzt über das Smartphone direkt kontaktieren zu können.

Dies klingt noch nach Zukunftsmusik in Deutschland, doch der erste Schritt in diese Richtung ist getan. Auf dem Deutschen Ärztetag wurden 2018 die Weichen dafür gestellt: zukünftig soll es für Ärzte möglich sein, Ferndiagnosen per Videochat zu stellen, auch wenn sie die Patienten vorher nicht persönlich gesehen haben.1 Dass Deutschland in der Digitalisierung der Gesundheitsbranche noch in den Kinderschuhen steckt, zeigt der Vergleich zu Ländern wie Kanada oder auch zu unserem Nachbarland Schweiz, wo Video-Chats mit Ärzten bereits Realität ist und seit 18 Jahren bei bis zu 50% der Patienten durchgeführt wird.2

SELBSTMEDIKATION VS. ARZTBESUCH

Die Bedeutung des Video-Chats und der Digitalisierung in der Gesundheitsbranche werden in Zukunft steigen, denn nur so lässt sich die Patientenversorgung, vor allem im ländlichen Raum, sicherstellen.3 Bereits heute finden bis zu 70% der Allgemeinärzte auf dem Land keine Nachfolger für Ihre Praxen, trotz finanzieller Anreize wie Landarztzuschlägen.4 Tendenz steigend. Denn durch den demografischen Wandel hin zu einer immer älter werdenden Gesellschaft erhöht sich zum einen der Bedarf an ärztlicher Versorgung aber auch die Gesundheitsausgaben steigen. In Deutschland überschritten die Ausgaben im Gesundheitsbereich 2017 erstmals die 1-Milliarde-Euro-Marke pro Tag, dabei könnten durch eine weiter fortgeschrittene Digitalisierung eine hohe Summe eingespart werden.5

 health science graph

Quelle: IfD Allensbach, Statista 2019


WIE WIRKT SICH DAS AUF DIE KOSTEN AUS?

Dass die Ausgaben im Gesundheitsbereich so hoch ausfallen liegt vor allem daran, dass schwerwiegende Krankheiten vermehrt im hohen Alter auftreten und deren Behandlung besonders kostenintensiv ist. Ein weiterer Grund liegt im technischen Fortschritt, denn im Gegensatz zu anderen Branchen, in denen der Fortschritt zu einer Kostensenkung führt, ist in der Gesundheitsbranche die Erforschung neuer Medikamente und Operationsmöglichkeiten mit steigenden Kosten verbunden.6


Dies führt dazu, dass die Gesundheitsausgaben einen immer größeren Anteil des BIPs in Deutschland, aber beispielsweise auch den USA, ausmachen und nicht alleine durch das wirtschaftliche Wachstum gedeckt werden können.7
Die Gesundheitsbranche gilt auch zukünftig als Wachstumsmarkt8, in welchem sich neue Potenziale für Unternehmen bieten, die innovative Produkte und Angebote entwickeln und bereitstellen.

Gesundheitsroboter auf dem Vormarsch

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1 https://www.handelsblatt.com/technik/medizin/e-health-patienten-in-deutschland-profitieren-kaum-von-digitalisierung/23920024.html
2 https://www.zdf.de/nachrichten/heute/baden-wuerttemberg-pilotprojekt-arzt-behandlung-per-videochat-100.html
3 https://www.egovernment-computing.de/telemedizin-stellt-medizinische-versorgung-auf-dem-land-sicher-a-739115/
4 https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/95737/Zentren-und-Verbuende-sollen-medizinische-Versorgung-auf-dem-Land-sichern
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/gesundheit-in-deutschland-wird-taeglich-mehr-als-eine-milliarde-euro-ausgegeben-a-1193779.html; https://www.destatis.de/Europa/DE/Thema/BevoelkerungSoziales/Gesundheit/Gesundheitsausgaben.html; https://www.handelsblatt.com/technik/medizin/e-health-patienten-in-deutschland-profitieren-kaum-von-digitalisierung/23920024.html
6 https://www.suedkurier.de/ueberregional/wirtschaft/Warum-die-Kosten-im-Gesundheitssektor-immer-weiter-steigen;art416,9722305
7 https://www.suedkurier.de/ueberregional/wirtschaft/Warum-die-Kosten-im-Gesundheitssektor-immer-weiter-steigen;art416,9722305
8 US-Gesundheitsministerium und Centers for Medicare & Medicaid Gesundheitsdienstleisters, Office of Actuary: „National Health Care Expenditure Projections: 2016–2025; https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/Gesundheit/Gesundheitsausgaben/Gesundheitsausgaben.html; http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/gesundheit-in-deutschland-wird-taeglich-mehr-als-eine-milliarde-euro-ausgegeben-a-1193779.html

Risiken

Das vorliegende Material ist nicht als verlässliche Prognose, Untersuchung oder Anlageberatung zu verstehen und ist weder eine Empfehlung noch ein Angebot für den Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder für eine bestimmte Strategie. Wir empfehlen nachdrücklich, dass Sie sich vor einer Finanzanlage professionell beraten lassen. Eine Finanzanlage ist typischerweise mit gewissen Risiken verbunden. Der Wert einer Anlage sowie das hieraus bezogene Einkommen können Schwankungen unterliegen und sind nicht garantiert. Es besteht die Möglichkeit, dass der Anleger nicht die gesamte investierte Summe zurückerhält. Vergangene Wertentwicklung, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung und sollten bei der Auswahl eines Produkts nicht als alleiniges Kriterium herangezogen werden. Sowohl die Höhe der Steuer als auch ihre Berechnungsgrundlage können sich in der Zukunft ändern, beide sind außerdem abhängig von den persönlichen Verhältnissen des Anlegers. Es gibt keine Garantie dafür, dass Investitionen in Finanzmärkten einen wirksamen Schutz gegen Inflation bieten.

Anleger sollten ihre Investmententscheidungen auf Grundlage des laufenden Verkaufsprospekts, der jüngsten Jahresberichte sowie dem Dokument mit den wesentlichen Anlegerinformationen, die auf unserer Website in deutscher Sprache erhältlich sind, treffen. Die wesentlichen Anlegerinformationen zu den einzelnen Fonds finden Sie hier.

*iShares erschließt Chancen über verschiedene Märkte hinweg, um den sich ändernden Ansprüchen von Anlegern gerecht zu werden. Der Anbieter verfügt über mehr als zwanzig Jahre Erfahrung, ein weltweites Angebot von mehr als 900 börsengehandelten Indexfonds (auf Englisch: Exchange Traded Funds, ETFs) und 2,67 Billionen Dollar verwaltetes Vermögen zum Stichtag 31. Dezember 2020. Damit treibt iShares die Entwicklung der Finanzbranche weiter voran. Die Fonds von iShares profitieren von der Portfolio- und Risikomanagement-Expertise des Vermögensverwalters BlackRock.