Die Dividendensaison ist
eröffnet – ein Rekordjahr jagt das nächste

Felix Herrmann
Felix Herrmann, CFA,
Kapitalmarktstratege
April 2018

In Kürze:

  • 2017 war ein Dividenden-Rekordjahr, das von 2018 voraussichtlich noch einmal kräftig getoppt wird
  • Die Ursachen für den Geldregen sind allerdings auch kritisch zu hinterfragen
  • Mit iShares ETFs kann man in verschiedenste Dividendentitel weltweit anlegen

iShares by BlackRock ist ein weltweit führender Anbieter von Exchange Traded Funds (ETFs), also börsengehandelten Fonds.* Mehr erfahren > 

2017 war ein Dividenden-Rekordjahr. In Zeiten, in denen Zinserträge an den Rentenmärkten mit der Lupe gesucht werden müssen, kann diese Meldung aus Anlegersicht kaum genug wertgeschätzt werden. Die Unternehmen schütteten global betrachtet mit 1,3 Billionen US-Dollar nicht nur so viel aus wie nie zuvor – auch der Anstieg im Vergleich zum Vorjahr war mit 7,7 Prozent durchaus beachtlich. Auf europäische Aktien entfiel immerhin rund ein Viertel der Gesamtdividenden.

Weltweit gezahlte Dividenden

Quelle: Statista, Gesamtsumme der weltweit gezahlten Dividenden von 2011 bis 2017 (in Milliarden US-Dollar)

Der Geldregen kritisch hinterfragt

Die Ursachen für den warmen Geldregen sind allerdings nicht ausschließlich positiv zu bewerten, denn neben dem aktuell starken globalen Wachstum ist eine Vielzahl von Unternehmen angesichts eines weit fortgeschrittenen Zyklus zurückhaltend in Bezug auf neue Investitionsprojekte. Obwohl die Ausschüttungsquote rückläufig ist, lautet die Logik bildlich gesprochen oft: Warum soll ich mir als Unternehmen jetzt noch eine weitere Fabrikhalle auf mein Firmengelände stellen, wenn die Nachfrage bei Fertigstellung vielleicht gar nicht mehr vorhanden ist. Dementsprechend ist es nachvollziehbar, dass Unternehmen lieber einen signifikanten Teil ihrer erwirtschafteten Gewinne ausschütten. In nachhaltiges Wirtschaftswachstum wird so aber nicht investiert.

Da das globale Wachstum und somit auch die Gewinne der Unternehmen jedoch kurzfristig noch einmal an Fahrt gewinnen dürften, wird wohl das Jahr 2018 abermals ein Rekorddividendenjahr werden. DAX-Unternehmen dürften über 35 Milliarden Euro ausschütten (das entspräche einem Plus von elf Prozent). In Europa (MSCI Europe) sollten es in Summe rund 320 Milliarden werden. Und auch weltweit rechnen wir mit einem neuen historischen Höchstwert.

Entwicklung der Dividendenzahlungen der DAX-Unternehmen

Quelle: Statista, Entwicklung der Dividendenzahlungen der DAX-Unternehmen in den Jahren von 2003 bis 2017 (in Milliarden Euro)

Die sich aus der zyklischen Wachstumsbeschleunigung resultierenden, abermals höheren Dividendenrenditen werden sich entsprechend sehen lassen können. Unabhängig von der Begründung für die hohen Ausschüttungen, spricht die hohe Differenz zwischen Dividenden- und Staatsanleiherenditen gerade hier bei uns in Europa für eine Bevorzugung einer Dividendenstrategie. Die gute Nachricht zum Schluss lautet: Da eher konjunkturunabhängige Unternehmen zu den Dividendenkönigen zählen, ist selbst bei einer wirtschaftlichen Verlangsamung nicht notwendigerweise mit rückläufigen Dividenden zu rechnen.

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Risiken

Das vorliegende Material ist nicht als verlässliche Prognose, Untersuchung oder Anlageberatung zu verstehen und ist weder eine Empfehlung noch ein Angebot für den Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder für eine bestimmte Strategie. Wir empfehlen nachdrücklich, dass Sie sich vor einer Finanzanlage professionell beraten lassen. Eine Finanzanlage ist typischerweise mit gewissen Risiken verbunden. Der Wert einer Anlage sowie das hieraus bezogene Einkommen können Schwankungen unterliegen und sind nicht garantiert. Es besteht die Möglichkeit, dass der Anleger nicht die gesamte investierte Summe zurückerhält. Vergangene Wertentwicklung, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung und sollten bei der Auswahl eines Produkts nicht als alleiniges Kriterium herangezogen werden. Sowohl die Höhe der Steuer als auch ihre Berechnungsgrundlage können sich in der Zukunft ändern, beide sind außerdem abhängig von den persönlichen Verhältnissen des Anlegers. Es gibt keine Garantie dafür, dass Investitionen in Finanzmärkten einen wirksamen Schutz gegen Inflation bieten.

Anleger sollten ihre Investmententscheidungen auf Grundlage des laufenden Verkaufsprospekts, der jüngsten Jahresberichte sowie dem Dokument mit den wesentlichen Anlegerinformationen, die auf unserer Website in deutscher Sprache erhältlich sind, treffen. Die wesentlichen Anlegerinformationen zu den einzelnen Fonds finden Sie hier.

*iShares verfügt über mehr als zwanzig Jahre Erfahrung, ein weltweites Angebot von mehr als 800 börsengehandelten Indexfonds (auf Englisch: Exchange Traded Funds, ETFs) und 2 Billionen US-Dollar verwaltetes Vermögen. Die Fonds von iShares profitieren von der Portfolio- und Risikomanagement-Expertise des Vermögensverwalters BlackRock, der im Auftrag seiner Kunden mehr Geld verwaltet als jede andere Investmentgesellschaft (7,4 Billionen US-Dollar verwaltetes Vermögen, 31. Dezember 2019).

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