Cyberkriminalität - die Schattenseite der Digitalisierung

November 2018

iShares by BlackRock ist ein weltweit führender Anbieter von Exchange Traded Funds (ETFs), also börsengehandelten Fonds.* Mehr erfahren > 

Über vier Milliarden Euro werden Unternehmen in Deutschland in diesem Jahr laut des Worldwide Semiannual Security Spending Guide der International Data Corporation (IDC)* in die Absicherung ihrer IT-Netzwerke und -Dienste stecken. Die Umsätze mit Security-Lösungen legen demnach hierzulande um etwa neun Prozent zu. Damit folgt Deutschland dem weltweiten Trend. Morgan Stanley Research prognostiziert einen Anstieg der Sicherheits-Ausgaben von 55 Milliarden Dollar im Jahr 2016 auf 128 Milliarden Dollar bis 2020 (Quelle iShares Oktober 2018). Der Markt boomt. Denn IT-Sicherheit ist mittlerweile das Schlüsselthema für eine erfolgreiche Digitalisierung, ein Megatrend. 
*https://www.idc.com/getdoc.jsp?containerId=IDC_P33461

Sicherheit spielt im Zuge der zunehmenden Vernetzung eine zentrale Rolle. Laut den Analysten von Gartner werden bis 2020 weltweit voraussichtlich 20,4 Milliarden Geräte miteinander verbunden sein. Das Thema Netzwerksicherheit wird zur Schicksalsfrage: Der Erfolg digitaler Geschäftsmodelle hängt von der Integrität der zugrundeliegenden Infrastruktur ab. Trends wie das Autonome Fahren, Smart Cities, Smart Home oder die Digitalisierung des Gesundheitssektors haben nur eine Chance bei den Verbrauchern, wenn die Sicherheit der Systeme gewährleistet werden kann. Vorfälle und Sicherheitslücken sind teuer, sie schädigen das Image und die Reputation von Unternehmen. Sie erschüttern das Vertrauen in unsere digitale Zukunft und sie kosten – im schlimmsten Fall – auch Menschenleben.

Gegenwärtig steigt die Schadenssumme durch Cyberattacken rasant: In der Studie "Economic Impact of Cybercrime – No Slowing Down" aus dem Februar 2018 kommt das Center for Strategic and International Studies (CSIS) zu dem Ergebnis, dass die jährlichen Kosten für die Beseitigung von Schäden durch Cyberkriminalität mittlerweile bei fast 600 Milliarden Dollar liegen. 2014 summierten sich die Kosten noch auf 445 Milliarden Dollar, also ein Anstieg um fast 30 Prozent in nur drei Jahren. Allein die USA verzeichnete 1,6 Milliarden Datenhacks im vergangenen Jahr (BlackRock, Oktober 2018). Und in Deutschland verursachte Cyberkriminalität in 2017 laut Statista Kosten in Höhe von fast 72 Millionen Euro – über 130 Prozent mehr als noch zehn Jahre zuvor.

Schäden durch Cyberkriminalität in Deutschland von 2006 bis 2017 (in Millionen Euro)

Quelle: Statista, September 2018.

Wachstumsmarkt Security

Die Unternehmen reagieren, denn sie wissen, was auf dem Spiel steht. Die Investitionen in Hard- und Software, aber auch in den physischen Schutz von Anlagen und Gebäuden nehmen zu, da auch ein physischer Einbruch in ein Rechenzentrum dramatische Folgen für die Datensicherheit haben kann.

Der Markt für Sicherheitslösungen wächst weltweit. Die langfristigen Perspektiven scheinen optimistisch zu stimment, gute Chancen also auch für Anleger. Um von diesem Megatrend, zu profitieren, hat BlackRock den iShares Digital Security UCITS ETF aufgelegt. In diesem sind Unternehmen vertreten, die sowohl digitale wie physische Sicherheitslösungen anbieten. Der ETF vereint Wertpapiere von Unternehmen aus Industrie- und Schwellenländern, die signifikante Umsätze im Zusammenhang mit Sicherheitslösungen – digital oder physisch – erzielen.

 

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Risiken

Das vorliegende Material ist nicht als verlässliche Prognose, Untersuchung oder Anlageberatung zu verstehen und ist weder eine Empfehlung noch ein Angebot für den Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder für eine bestimmte Strategie. Wir empfehlen nachdrücklich, dass Sie sich vor einer Finanzanlage professionell beraten lassen. Eine Finanzanlage ist typischerweise mit gewissen Risiken verbunden. Der Wert einer Anlage sowie das hieraus bezogene Einkommen können Schwankungen unterliegen und sind nicht garantiert. Es besteht die Möglichkeit, dass der Anleger nicht die gesamte investierte Summe zurückerhält. Vergangene Wertentwicklung, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung und sollten bei der Auswahl eines Produkts nicht als alleiniges Kriterium herangezogen werden. Sowohl die Höhe der Steuer als auch ihre Berechnungsgrundlage können sich in der Zukunft ändern, beide sind außerdem abhängig von den persönlichen Verhältnissen des Anlegers. Es gibt keine Garantie dafür, dass Investitionen in Finanzmärkten einen wirksamen Schutz gegen Inflation bieten.

Anleger sollten ihre Investmententscheidungen auf Grundlage des laufenden Verkaufsprospekts, der jüngsten Jahresberichte sowie dem Dokument mit den wesentlichen Anlegerinformationen, die auf unserer Website in deutscher Sprache erhältlich sind, treffen. Die wesentlichen Anlegerinformationen zu den einzelnen Fonds finden Sie hier.

*iShares verfügt über mehr als zwanzig Jahre Erfahrung, ein weltweites Angebot von mehr als 800 börsengehandelten Indexfonds (auf Englisch: Exchange Traded Funds, ETFs) und 2 Billionen US-Dollar verwaltetes Vermögen. Die Fonds von iShares profitieren von der Portfolio- und Risikomanagement-Expertise des Vermögensverwalters BlackRock, der im Auftrag seiner Kunden mehr Geld verwaltet als jede andere Investmentgesellschaft (6,96 Billionen US-Dollar verwaltetes Vermögen, 30. September 2019).

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