Fallbeispiel: Beta-Optimierung

Herausforderung:

Wie kann man Marktdruck durch Faktoren überwinden?

Ein Versicherer suchte nach günstigen Strategien, die zum Wachstumspotenzial des Portfolios beitragen, ohne das Gesamtrisiko zu erhöhen. Besonders schwierig war es herauszufinden, wie das große Aktienmarktindexsegment des Portfolios den Wert steigern könnte, ohne die Kosten merklich zu erhöhen.

Risiko für Ihr Kapital. Der Wert von Anlagen und die damit erzielten Erträge können ebenso gut sinken wie steigen und sind nicht garantiert. Es besteht deshalb die Möglichkeit, dass ein Anleger nicht den vollen ursprünglich investierten Betrag zurückerhält.

Analyse:

Der Versicherer stellte fest, dass Minimum-Volatility- und Multifaktor-ETFs die risikobereinigte Rendite des Portfolios verbessern und die Kosten niedrig halten konnten.

ETFs, die die folgenden Indizes abbilden, verbessern möglicherweise das Risiko-Rendite-Profil des Indexsegments.

Risiko- / Ertragsprofil der Indexhülse

Quelle: BlackRock, 31. Juli 2019. Fallbeispiele dienen nur zur Veranschaulichung. Sie garantieren keine zukünftigen Ergebnisse oder Erfahrungen und dürfen nicht als Beratung oder Empfehlung ausgelegt werden.

Ergebnis:

Der Versicherer setzte im globalen Indexsegment des Portfolios ein Engagement in einem globalen Minimum-Volatility-ETF und einem globalen Multifaktor-ETF um.

  • Der Minimum-Volatility-ETF trug zur Steuerung der risikobereinigten Rendite des Portfolios bei und minderte das Abwärtsrisiko bei Marktabschwüngen.
  • Der Multifaktor-ETF optimierte die Rendite, ohne das bestehende Risikoprofil zu ändern. Da der Multifaktor-ETF sich nur auf Renditefaktoren konzentriert, konnte er unabhängig vom Minimum-Volatility-ETF skaliert werden.
  • Aus diesem Grund konnten der Minimum-Volatility- und der Multifaktor-ETF zusammen eingesetzt werden, um höhere Renditen anzustreben und gleichzeitig das Portfoliorisiko zu steuern.

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