Langfrist-Trend: Nachhaltige Geldanlage

Portfolios optimieren, positive Entwicklungen fördern. Das Interesse an nachhaltiger Geldanlage steigt. Grund dafür sind strukturelle Trends, die langfristig Bestand haben dürften. Gleichzeitig ermöglicht der technologische Fortschritt, nachhaltigkeitsbezogene Strategien noch effektiver zu messen und zu managen.

Mehr als 1000 Prozent Wachstum in zehn Jahren: Das verwaltete Vermögen in nachhaltigen Investmentfonds und Mandaten hat sich im vergangenen Jahrzehnt weit mehr als verzehnfacht, so das Forum Nachhaltige Geldanlage (FNG).[1]

Diese dynamische Entwicklung hat drei Gründe

 

  1. eine veränderte Risikowahrnehmung: In Anlegerkreisen setzt sich zunehmend die Erkenntnis durch, dass der Umgang eines Unternehmens mit ökologischen und sozialen Faktoren sowie Aspekten guter Unternehmensführung (auf Englisch: Environmental, Social und Governance, kurz ESG) Rückschlüsse auf die operative Effizienz und Produktivität zulässt.
  2. rechtliche Vorgaben: Die UN-Klimakonferenz in Paris oder der EU-Aktionsplan für ein nachhaltiges Finanzwesen sind Beispiele für die zunehmende Regulierung zur Förderung von Nachhaltigkeit.
  3. der demographische Wandel: Für die jüngere Generation von Anlegern zählt vor allem, dass ein Investment auch einen ethischen Zweck erfüllt und dabei soziale sowie ökologische Themen berücksichtigt.

Um nachhaltigkeitsbezogene Anlagestrategien effektiv zu messen und zu managen, kommt es auf die richtigen Daten und Technologien an. Bei BlackRock spielt in dieser Hinsicht das Risikoanalyse- und Anlageverarbeitungssystem Aladdin eine entscheidende Rolle. Seit 2015 fließen ESG-relevante Unternehmensdaten in Aladdin ein. Somit haben die eigenen Portfoliomanager und auch Kunden die Möglichkeit, Anlageentscheidungen mit immer besseren ESG-Daten zu unterfüttern.

Das Spektrum nachhaltiger Anlagestrategien ist ebenso vielfältig wie die entsprechenden Anforderungen der Investoren. Es beginnt beim reinen Ausschluss strittiger Bereiche durch ESG-Screening, etwa um Risiko-Rendite-Profile zu optimieren, und reicht bis zur bewussten Förderung von Nachhaltigkeit durch Impact-Strategien.

Das hat Zukunft
Mit nachhaltigen Geldanlagen können Sie Ihre Portfolios optimieren und gleichzeitig positive Entwicklungen fördern.
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Große Bandbreite von Ansätzen in der nachhaltigen Geldanlage

Ausschließen
Screening
Fördern
ESG
Fördern
Thematisch
Fördern
Impact
Ziele
Bestimmte Unternehmen/Branchen ausschließen, die mit bedenklichen Aktivitäten in Verbindung stehen
Anlagen auf der Grundlage von ESG-Bewertungen tätigen
Den Fokus auf bestimmte E-, S- oder G-Themen legen
Neben Finanzergebnissen spezifische nicht-finanzielle Ergebnisse anstreben
Wichtige Überlegungen
Definieren der Filter und deren finanzielle Auswirkungen
ESG-Datenquellen; aktiv eingeganges Risiko
Breit aufgestellte versus spezifische Engagements
Die Fortschritte erfassen
Beispiele
Produzenten von Waffen, fossilen Brennstoffen und/oder Tabak herausfiltern
Optimierte ESG-Indizes und aktive Strategien, die Unternehmen mit positiven ESG-Merkmalen übergewichten
Umweltfokus (kohlenstoffarm oder erneuerbare Energien), sozialer Fokus (Diversität)
Spezielle grüne Anleihen oder Ausrichtung auf erneuerbare Energien

ESG

Screening

Thematisch

ESG

Impact

Thematisch

[1] Quelle: FNG Marktbericht Nachhaltige Geldanlage 2019. Juni 2019

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