Verlagerung der wirtschaftlichen Kräfteverhältnisse

Welche Auswirkungen hat dieser Megatrend?
Was sind die potenziellen Folgen für die Zukunft?

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Die Auswirkungen

3 Beispiele für die Verlagerung
der wirtschaftlichen Kräfteverhältnisse

In weniger als einer Generation haben sich die Schwellenländer und die Volkswirtschaften in den Entwicklungsländern stark gewandelt: Waren sie früher vor allem Produzenten von Gütern und Handelsplätze für die Industrieländer sind sie heute selbst wichtige Absatzmärkten für Konsumgüter und Dienstleistungen. Mittlerweile tragen sie fast 80 Prozent zum globalen Wirtschaftswachstum und 85 Prozent zum Wachstum des weltweiten Konsums bei – und damit mehr als doppelt so viel wie in den 1990er Jahren.1
1. China wird die neue globale Supermacht
Der Ausspruch Napoleons „China ist ein schlafender Riese... wenn er erwacht, wird die Welt erzittern“2 ist zweihundert Jahre alt – aber er hatte recht. Noch vor 15 Jahren betrug die Grösse der chinesischen Wirtschaft gerade mal ein Zehntel derjenigen der USA. Ende der 2020er Jahre wird China – wenn die Wirtschaft den Prognosen entsprechend weiterwächst – die USA überflügelt haben.2
Verlagerung der wirtschaftlichen Kräfteverhältnisse
2000
2010
2050
1/10 th der Grösse von…
1/2 der Grösse von…
50% grösser als…
Eine Folge dieser Entwicklung kann am Beispiel des Megatrends der Urbanisierung abgelesen werden: Bis 2025 wird es in China voraussichtlich 200 Städte mit einer Bevölkerung von über einer Million Menschen geben.2 Um der Überbevölkerung in Peking zu begegnen, baut China 100 km südwestlich der Hauptstadt eine völlig neue Stadt. Zunächst ist sie zweimal so gross wie Manhattan geplant, wird aber wahrscheinlich die doppelte Grösse von New York und Singapur erreichen.3
2. Die globale Bevölkerungsstruktur wird sich verändern
2016 wurde die Bevölkerung Asiens auf 4,4 Milliarden Menschen geschätzt und hatte sich damit im Laufe des 20. Jahrhunderts vervierfacht. Wie die Grafik unten veranschaulicht, wird sie den Prognosen zufolge bis 2050 auf über 5 Milliarden Menschen anwachsen.4

Der Reichtum an Ressourcen und die ökologische Vielfalt Asiens bilden eine solide Basis für ein solches Wachstum. Darum ist damit zu rechnen, dass das Wirtschaftswachstum in dieser Region sich fortsetzen wird.4
Bevölkerungswachstum in Asien: 1950 - 2055
Quelle: Vereinte Nationen, Hauptabteilung Wirtschaftliche und Soziale Angelegenheiten, Abteilung Bevölkerungsfragen (2017). Aussichten für die Weltbevölkerung: Revision 2017, über die Website abgerufene, angepasste Daten.
3. Veränderung der Anlegervorlieben
Traditionell bevorzugten Anleger die relative Sicherheit der Industriestaaten und insbesondere der USA, da sie davon ausgingen, dass es hier längerfristig ein nachhaltiges Wachstumspotenzial geben würde. Die Schwellenländer wurden hingegen eher als taktische Chancen genutzt – mit höheren Risiken, aber auch potenziell höheren Renditen. Bereits heute sehen wir in Anlageportfolios einen Trend zu Anlagen aus den Emerging Markets, der sich voraussichtlich verstärken wird. Denn China erleichtert ausländischen Anlegern den Zugang zu chinesischen Aktien und bemüht sich um eine Öffnung in der internationalen Handelspolitik.

Die Ausblick

3 potenzielle Folgen dieses Megatrends:

Das Bevölkerungswachstum ist der Dreh- und Angelpunkt für die Verlagerung der wirtschaftlichen Kräfteverhältnisse. Der Einfluss, den die Emerging Markets und die Entwicklungsländer ausüben, wird einen grundlegenden Wandel zur Folge haben – für Unternehmen, für die Gesellschaft als Ganzes und für die Art und Weise, wie wir investieren.
Die Chancen, die diese rasanten Veränderungen den Anlegern bieten, könnten die kleinen Allokationen, die Anlageportfolios aktuell in diesen Regionen aufweisen, in den kommenden Jahren enorm anschwellen lassen.
1. Von West nach Ost
Trotz gewisser Herausforderungen für die chinesische Wirtschaft – so stimmen unter anderem die Schuldenhöhe, aber auch die Immobilienmarktbewertungen skeptisch – ist es sehr wahrscheinlich, dass das potenzielle langfristige Wachstum der chinesischen Wirtschaft im Vergleich zu den USA und Europa Realität werden wird.

China ist jetzt schon auf dem besten Weg, die USA als führende globale Supermacht abzulösen. Wenn dies eintritt, dürften sich die politischen Agenden, der Welthandel und die Einflusssphären von Washington nach Peking verlagern.
2. Mandarin könnte zur Leitsprache werden
Infolge der fortgesetzten Liberalisierung der chinesischen Wirtschaft wird die Verabredung, dass die Welt Englisch spricht, wahrscheinlich irgendwann der Vergangenheit angehören.
Die USA und Europa werden gegenüber China und Indien kontinuierlich an Boden verlieren
Anteil des Welt-BIP (auf Basis der Kaufkraftparität) von 2016 bis 2030
Quelle: IWF-Schätzungen für 2016; Analysen von PWC für Prognosen bis 2050
3. Das Wachstum der chinesischen Unternehmen ist nicht aufzuhalten
China hat heute bereits mindestens 100 Unicorns aufzuweisen, also Privatunternehmen mit einem Wert von 1 Mrd. USD.5 Bis Ende 2019 wird das Land voraussichtlich der grösste Nutzer des internationalen Patentsystems sein.5 Derzeit liegt es an zweiter Stelle hinter den USA.

Im letzten Jahr wurde in China die beeindruckende Zahl von sechs Millionen Unternehmen registriert. Im Jahr 2013 waren es noch 2,5 Millionen.5 Zu den wachstumsstärksten Sektoren zählen die Bereiche Technologie, Unterhaltung, Sport und Finanzwesen, während die Zahl der Bergbau-, Strom- und Gasunternehmen leicht zurückging.6

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Dieses Material sollte nicht als Prognose, Research oder Anlageberatung aufgefasst werden. Es handelt sich nicht um eine Empfehlung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten jeglicher Art oder zur Auswahl einer Anlagestrategie.

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