Kein Entweder-Oder:
Klimaschutz und Wirtschaftswachstum gehen zusammen

Die Bezeichnung „Sondergipfel“ wirkt beinahe harmlos. In Wirklichkeit war es ein Krisengipfel, zu dem UN-Generalsekretär António Guterres eingeladen hatte. Bis zum 29. September 2019 trafen in New York Staatschefs und Aktivisten zusammen, um über das Klima zu sprechen. Im Rahmen der UN-Sondersitzung zum Klima und der parallel stattfindenden New York Climate Week ging es um die Herausforderungen des Klimawandels.

 

Die Bilanz im Jahr 2019 ist erschreckend: weltweit verändern sich die Ökosysteme mit ungeahnter Geschwindigkeit. Der Amazonas brennt, genau wie die Arktis. Die Meeresspiegel steigen, Permafrostböden tauen, die Eiskappen schmelzen. Bestimmender Faktor hinter der rasanten Veränderung des Klimas ist der Ausstoß von Treibhausgasen wie CO2 und Methan durch menschliche Aktivität. Gleichzeitig führt Deutschland eine Scheindebatte mit falscher Prämisse: Geht Klimaschutz nur zu Lasten des Wirtschaftswachstums?

Weltweit spürbare Konsequenzen

Aus Angst vor Umwälzungen und sinkendem Wohlstand ignorieren einige Staaten das globale Problem – allen voran die USA, Saudi-Arabien und Brasilien. In klimabewussteren Staaten wie dem autoverliebten Deutschland spürt man, dass notwendige Einsparungen beim CO2-Austoß gerade die heimischen Schlüsselindustrien und Konsumgewohnheiten treffen werden. Entsprechend hart ist die Abwehrhaltung in Teilen der Bevölkerung und der Industrie. Dabei verbaut der Blick auf die Industrielandschaft des 20. Jahrhunderts die Perspektive auf die Industrien und Geschäftsfelder, die im 21. Jahrhundert entstehen. Denn die Bewältigung der Folgen des Klimawandels und der technologische Wandel eröffnen durchaus neue Chancen und Geschäftsfelder.

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Quelle: Statista, Februar 2019.

Deutschland denkt um 

So hat inzwischen in vielen Staaten bei Unternehmen, Regierungen und Verbrauchern ein neues Denken eingesetzt. Weltweit verschärfen Staaten die Umweltauflagen, schaffen verbindliche Bepreisungen für CO2 und fördern durch regulatorische Eingriffe neue Technologien. Auf die Herausforderungen des Klimawandels reagieren immer mehr Unternehmen mit einer Anpassung ihrer Strategien und Produkte. Davon sind alle Wirtschaftssektoren betroffen – von der Energiewirtschaft über fertigende Industrien und Infrastruktur bis zur Landwirtschaft.
Gleichzeitig bleiben die Unternehmen Innovationsträger und finden immer effizientere Wege für die Nutzung von Rohstoffen, bauen Recycling-Kreisläufe auf und schonen so Ressourcen. Ob aus eigenem Antrieb oder als Reaktion auf ein verändertes Umfeld: Unternehmen sind allzu oft nicht mehr Gegner einer klimafreundlichen Politik, sondern deren Träger in der Wirtschaft.

Die Wirtschaft hilft bei der Klimarettung

Die Scheindebatte, ob es entweder Wirtschaftswachstum oder Klimaschutz geben kann, löst sich zunehmend auf. Der Klimawandel und veränderte Vorgaben aus der Politik sorgen für einen regelrechten Klima-Boom in unterschiedlichen Branchen. Deiche müssen erhöht, Batterien hergestellt und recycelt werden, Gebäude benötigen neue Isolierungen, neue Infrastrukturen für Strom entstehen. Technologien zur Bewältigung des Klimawandels und zur Vermeidung von CO2 und anderen Treibhausgasen erleben einen Aufschwung. Gleichzeitig werden Trends wie die zunehmende Automatisierung oder eine alternde Bevölkerung unter dem Vorzeichen der veränderten Anforderungen durch Klimaverträglichkeit neu belebt. Vielfache Innovation schafft dabei täglich neue, interessante Geschäftsmodelle für ein nachhaltiges Morgen. Effizienz-Steigerungen und nachhaltiges Wirtschaften sichern so beides – sowohl Wohlstand als auch Klimaschutz.

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Risiken

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