MONATSRÜCKBLICK NOVEMBER


Felix Herrmann 07.Dez.2020

iShares by BlackRock ist ein weltweit führender Anbieter von Exchange Traded Funds (ETFs), also börsengehandelten Indexfonds.* Mehr erfahren >

WENDEPUNKTE

In 90 Sekunden: November 2020

WIR KENNEN DAS:

Jedes Mal, wenn sich ein Jahr dem Ende neigt, sprießen sie wie Pilze aus dem Boden: die Jahresrückblicke. In diesem komplett verrückten Jahr 2020 dürfte der November wohl mit den meisten Raum in den Rückbetrachtungen eingeräumt bekommen. Schließlich sind wir im November 2020 Zeuge gleich zwei wichtiger Wendepunkte geworden, auf die wir wohl noch in einigen Jahren zurückblicken werden.

1. WENDEPUNKT

Den ersten markiert das Ergebnis der US-Wahl. Wenn am 14. Dezember das Electoral College in den USA Joe Biden zum 46. US-Präsidenten wählt, endet eine vier Jahre andauernde Periode, die wohl leider noch Jahre nachwirken wird, da die USA während dieser Phase von einem gespaltenen Land zu einem tief gespaltenen Land wurden. Und tragischerweise trägt gerade der scheidende US-Präsident daran eine große Mitschuld.

BYE DONALD, HELLO JOE

Mit Joe Biden kehrt sicher keine enthusiastische Aufbruchstimmung ins Weiße Haus sowie ins Land insgesamt zurück. Sollte der Senat republikanisch bleiben, werden zunächst ohnehin keine großen Würfe möglich sein. Sehnsüchtig würden Anleger dann auf das schauen, was in Sachen Stimulus mit einem demokratischen Kongress möglich gewesen wäre (circa zusätzliche fünf Prozent der US-Wirtschaftsleistung über vier Jahre). Dafür kehrt jedoch Berechenbarkeit auf die US-politische Bühne zurück. Die Liste des Schattenkabinetts Bidens liest sich in Teilen wie die eines alten Klassentreffens. Mit John Kerry und Janet Yellen werden zwei alte Bekannte wichtige Schlüsselpositionen bekleiden. Für die Beziehungen zwischen den USA und der EU dürften dies gute Nachrichten sein.

Die Probleme des Landes, die Donald Trump den Weg ins Weiße Haus geebnet haben, bleiben aber natürlich bestehen. Joe Bidens wichtigste Aufgabe wird es daher sein, die tiefen Gräben im Land zu kitten. Eine Herkulesaufgabe, keine Frage.

2. WENDEPUNKT

Der zweite Wendepunkt im November war der Durchbruch bei der Corona-Impfstoffsuche. Von Fliegen auf Sicht wird durch den pharmazeutischen Erfolg ein helles Licht am Ende eines langen dunklen Tunnels. Die Prognose „Es wird schlechter bevor es besser wird“ treffen Analysten eigentlich eher ungerne, dennoch dürfte es mit Blick auf den Verlauf der Pandemie genau so kommen.

Die Frage wird sein, wie schnell die Impfung der Risikogruppen erfolgen kann und somit eine Rückkehr zu einer neuen Normalität möglich wird. Realistischerweise müssen wir uns wohl aber bis zum zweiten Halbjahr 2021 gedulden. Für die Finanzmärkte ist das jedoch ein überschaubarer Zeitraum. Steigende Fallzahlen über den Winter scheinen kaum vermeidbar, werden den Markt aber nicht aus den Angeln heben. Ganz im Gegenteil ist eher zu erwarten, dass Anleger sich auf die Erholung der Wirtschaft bei weiterhin großzügiger wirtschaftspolitischer Unterstützung fokussieren.

Im November haben sie genau das bereits getan. Mit der Folge, dass der November einer der besten Aktienmonate seit langem wurde. Europa entwickelte sicher dank des stärker zyklischen Charakters vieler großer Indizes besser als die USA. Der Euro Stoxx 600* verbuchte mit einem Plus von knapp 15 Prozent gar den besten Monat aller Zeiten.

 

*Es ist nicht möglich, direkt in einen Index zu investieren.

 

MIT iSHARES IN EUROPA ANLEGEN

Investieren Sie in eine große Bandbreite an Unternehmen aus europäischen Industrieländern.

MIT iSHARES ETFs IN EUROPA ANLEGEN

Risiken

Das vorliegende Material ist nicht als verlässliche Prognose, Untersuchung oder Anlageberatung zu verstehen und ist weder eine Empfehlung noch ein Angebot für den Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder für eine bestimmte Strategie. Wir empfehlen nachdrücklich, dass Sie sich vor einer Finanzanlage professionell beraten lassen. Eine Finanzanlage ist typischerweise mit gewissen Risiken verbunden. Der Wert einer Anlage sowie das hieraus bezogene Einkommen können Schwankungen unterliegen und sind nicht garantiert. Es besteht die Möglichkeit, dass der Anleger nicht die gesamte investierte Summe zurückerhält. Vergangene Wertentwicklung, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung und sollten bei der Auswahl eines Produkts nicht als alleiniges Kriterium herangezogen werden. Sowohl die Höhe der Steuer als auch ihre Berechnungsgrundlage können sich in der Zukunft ändern, beide sind außerdem abhängig von den persönlichen Verhältnissen des Anlegers. Es gibt keine Garantie dafür, dass Investitionen in Finanzmärkten einen wirksamen Schutz gegen Inflation bieten.

Anleger sollten ihre Investmententscheidungen auf Grundlage des laufenden Verkaufsprospekts, der jüngsten Jahresberichte sowie dem Dokument mit den wesentlichen Anlegerinformationen, die auf unserer Website in deutscher Sprache erhältlich sind, treffen. Die wesentlichen Anlegerinformationen zu den einzelnen Fonds finden Sie hier.

*iShares erschließt Chancen über verschiedene Märkte hinweg, um den sich ändernden Ansprüchen von Anlegern gerecht zu werden. Der Anbieter verfügt über mehr als zwanzig Jahre Erfahrung, ein weltweites Angebot von mehr als 900 börsengehandelten Indexfonds (auf Englisch: Exchange Traded Funds, ETFs) und 2,67 Billionen Dollar verwaltetes Vermögen zum Stichtag 31. Dezember 2020. Damit treibt iShares die Entwicklung der Finanzbranche weiter voran. Die Fonds von iShares profitieren von der Portfolio- und Risikomanagement-Expertise des Vermögensverwalters BlackRock.

MKTGH1220E/S-1431322