Wirtschaftsfaktor Goldene Woche

Wenn am 1. Oktober 2019 in China die Goldene Woche beginnt, reisen wieder mehr als 700 Millionen Chinesen zu Freunden, Verwandten und Touristen-Hotspots. Die Inlandsreisenden sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Doch wie wirken sich die Ereignisse des Jahres 2019 auf die Reisefreude aus?  

Der chinesische Nationalfeiertag am 1. Oktober läutet traditionell eine der wichtigsten Wochen für den Binnentourismus in China ein. Vor 70 Jahren proklamierte Mao Zedong auf den Stufen des Tors des Himmlischen Friedens die Volksrepublik China. Seitdem begehen die Chinesen den Nationalfeiertag traditionell mit Paraden, Zeremonien und Reisen zu Familie und Freunden. Denn im Gegensatz zu Deutschland enden die Feierlichkeiten zum Nationalfeiertag nicht nach einem Tag. Mit der „Goldenen Woche“ folgt eine Reihe gesetzlicher Feiertage, die das ganze Land in Bewegung bringen.

China im Reisefieber

Der chinesische Nationalfeiertag am 1. Oktober läutet traditionell eine der wichtigsten Wochen für den Binnentourismus in China ein. Vor 70 Jahren proklamierte Mao Zedong auf den Stufen des Tors des Himmlischen Friedens die Volksrepublik China. Seitdem begehen die Chinesen den Nationalfeiertag traditionell mit Paraden, Zeremonien und Reisen zu Familie und Freunden. Denn im Gegensatz zu Deutschland enden die Feierlichkeiten zum Nationalfeiertag nicht nach einem Tag. Mit der „Goldenen Woche“ folgt eine Reihe gesetzlicher Feiertage, die das ganze Land in Bewegung bringen.

700 Millionen Menschen
auf Achse

Für die Dauer der Ferien schließen in China alle Behörden und Einrichtungen des öffentlichen Lebens, auch die Fabriken und die Büros sind an diesen Tagen verwaist – Wirtschaft und Verwaltung kommen zum Stillstand. Im Jahr 2018 unternahmen 726 Millionen Chinesen Reisen im Inland: Familie und Freunde in den Provinzen, aber auch klassische Touristenziele stehen dabei traditionell ganz oben auf der Liste. Sieben Millionen Chinesen reisten ins Ausland – insgesamt war mehr als die Hälfte der Bevölkerung in diesen Tagen in Bewegung.1

Die Auswirkungen
des Handelskonflikts

Auch für das Jahr 2019 zeichnen sich wieder große Reiseströme ab: Die Volksrepublik erwartet zu ihrem 70. Geburtstag erneut Rekordzahlen bei Reisen mit Bus, Bahn, Auto und Flugzeug. Der Umsatz durch die Inlandstouristen wurde 2018 auf beinahe 600 Milliarden Yuan geschätzt.2 In diesem Jahr wird sich erweisen, wie stark die Steigerung trotz Handelskonflikt, schwächerem Yuan und einer durch Konjunkturprogramme gestützten Binnenwirtschaft ausfällt. Absehbar rücken die zweistelligen Wachstumsraten der frühen 2010er Jahre bei Umsätzen und Reisendenzahlen in weite Ferne. 

Goldene Woche als Maßstab

Aber auch außerhalb von China sind die Touristen wichtige Konsumenten, hier verändern politische Konflikte die Beliebtheit der Reiseziele. 2018 rutschten die USA in der Gunst chinesischer Touristen ab, 2019 könnte es Hong Kong treffen. Bereits jetzt zeichnet sich eine sehr geringe Auslastung der sonst zu dieser Zeit ausgebuchten Hotels in Hong Kong ab – inklusive Kurzarbeit und Freistellungen beim Personal.

Mit den Konfliktthemen des Jahres 2019 wird die Goldene Woche ein wichtiger Gradmesser für die Binnennachfrage in China werden. Greifen die seit Jahresbeginn laufenden Konjunkturmaßnahmen der Regierung oder schlagen die wirtschaftlichen und politischen Unsicherheiten voll durch? Die Goldene Woche wird zeigen, wie die Bürger Chinas auf die Ereignisse des Jahres reagieren – und ob die Reiselust bleibt. 

Quelle: 1,2 https://www.voguebusiness.com/consumers/golden-week-tourist-spending-chinese-holiday 

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Quelle: Statista, Stand Februar, 2019

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Risiken

Das vorliegende Material ist nicht als verlässliche Prognose, Untersuchung oder Anlageberatung zu verstehen und ist weder eine Empfehlung noch ein Angebot für den Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder für eine bestimmte Strategie. Wir empfehlen nachdrücklich, dass Sie sich vor einer Finanzanlage professionell beraten lassen. Eine Finanzanlage ist typischerweise mit gewissen Risiken verbunden. Der Wert einer Anlage sowie das hieraus bezogene Einkommen können Schwankungen unterliegen und sind nicht garantiert. Es besteht die Möglichkeit, dass der Anleger nicht die gesamte investierte Summe zurückerhält. Vergangene Wertentwicklung, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung und sollten bei der Auswahl eines Produkts nicht als alleiniges Kriterium herangezogen werden. Sowohl die Höhe der Steuer als auch ihre Berechnungsgrundlage können sich in der Zukunft ändern, beide sind außerdem abhängig von den persönlichen Verhältnissen des Anlegers. Es gibt keine Garantie dafür, dass Investitionen in Finanzmärkten einen wirksamen Schutz gegen Inflation bieten.

Anleger sollten ihre Investmententscheidungen auf Grundlage des laufenden Verkaufsprospekts, der jüngsten Jahresberichte sowie dem Dokument mit den wesentlichen Anlegerinformationen, die auf unserer Website in deutscher Sprache erhältlich sind, treffen. Die wesentlichen Anlegerinformationen zu den einzelnen Fonds finden Sie hier.

*BlackRock ist der führende ETF-Anbieter weltweit: Mit mehr als 900 ETFs und einem weltweit in ETFs verwalteten Vermögen von mehr als 2 Billionen US-Dollar (BlackRock Global ETP Landscape, Stand: 30. Juni 2019). Keiner anderen Vermögensberatung weltweit wird mehr Geld anvertraut als BlackRock mit einem verwalteten Vermögen von insgesamt 6,96 Billionen US-Dollar (BlackRock, Stand: 30. September 2019). 

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