100 Jahre Frauenwahlrecht Stimmrecht in stürmischen Zeiten

Januar 2019

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Vor 100 Jahren wählten Frauen zum ersten Mal ein deutsches Parlament

Die Einsicht, dass unterschiedliche Perspektiven Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur bereichern, ist heute gleichermaßen in den Unternehmen, in der Politik und Verbänden angekommen.  Diese Haltung war lange keine Selbstverständlichkeit, ebenso wenig wie die Gleichberechtigung der Frau oder das große Thema der gesellschaftlichen Teilhabe. Und auch wenn es noch an der einen oder anderen Stelle ungelöste Probleme gibt, so besteht inzwischen dennoch ein breiter Konsens darüber, dass jeder Mensch gleiche Chancen und Rechte haben sollte.

Die Konsensfindung war und ist immer noch ein hartes Stück Arbeit – der Weg dahin steinig, auch für die Gleichstellung der Frau. Kaum eine andere Errungenschaft war daher so entscheidend für die Teilhabe von Frauen am politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben wie die Einführung des Frauenwahlrechts. Heute, nach 15 Jahren der Regierung Merkel, ihren Ministerinnen und Staatssekretärinnen erscheint uns diese Errungenschaft geradezu als zwingende Logik, doch tatsächlich ist dieses Recht noch ziemlich jung: Erst am 19. Januar 1919 erfüllte sich in Deutschland die damals schon  jahrzehntealte Forderung. Bei den Wahlen zur Deutschen Nationalversammlung durften Frauen zum ersten Mal wählen – und selbst gewählt werden.

Gleich ungleich Gleichstellung

Spätestens seit der Französischen Revolution war es – zumindest auf philosophischer Ebene - eine ausgemachte Sache, dass Mann und Frau– ja alle Menschen – gleich sind an Rechten. Doch diese Erkenntnis allein sorgte noch nicht für eine Gleichstellung. Vielmehr mussten Frauen in ganz Europa noch lange auf das Stimmrecht warten. Die Schweiz gehörte dabei übrigens zu den letzten Ländern: Hier wurde das Frauenstimmrecht erst am 16. März 1971 wirksam.  

Einen erheblichen Anteil am neuen Selbstverständnis der Frau hatte die wachsende Industrialisierung im 19. Jahrhundert. Frauen wurden zunehmend eigenständig und selbstbewusst. Als Arbeiterinnen in verschiedenen Gewerken brachen viele von ihnen mit alten Vorstellungen und den ihnen zugedachten Rollen. Und sie erhielten politische Unterstützung. Denn das Arbeitermilieu der frühen Industrialisierung war fest in der Hand der Sozialdemokraten. Sie forderten in ihrem Erfurter Programm von 1891 zum ersten Mal offiziell das allgemeine Wahlrecht für die Frau.  

Dass sie damals nicht damit durchkamen, war nahezu vorhersehbar: zu tief waren die Verwerfungen zwischen dem staatstragend-preußischen Establishment und der Sozialdemokratie. Die Frauen mussten noch fast zwei Jahrzehnte warten bis zum großen Paukenschlag.   

Endlich im Heute angekommen

Heute wird an anderen Fronten gekämpft: mehr Frauen in der Politik und auf den Vorstandsetagen, gleiche Bezahlung für gleiche Leistung, eine gerechtere Verteilung der Haushaltspflichten und familiären Aufgaben zwischen Mann und Frau. Das allgemeine Frauenwahlrecht war hierfür der erste, wichtige Meilenstein. Doch es kommen neue gesellschaftliche Aufgaben hinzu: Etwa Inklusion und das alles umschließende Thema Diversity - ein Begriff, der auch im Investitionsumfeld immer größere Beachtung findet. Unter dem Stichwort Socially Responsible Investing (SRI) oder Social Investment zielen Anlagestrategien darauf ab, auch den geleisteten gesellschaftlichen Beitrag von Unternehmen bei Investitionsentscheidungen zu berücksichtigen.

 

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Risiken

Das vorliegende Material ist nicht als verlässliche Prognose, Untersuchung oder Anlageberatung zu verstehen und ist weder eine Empfehlung noch ein Angebot für den Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder für eine bestimmte Strategie. Wir empfehlen nachdrücklich, dass Sie sich vor einer Finanzanlage professionell beraten lassen. Eine Finanzanlage ist typischerweise mit gewissen Risiken verbunden. Der Wert einer Anlage sowie das hieraus bezogene Einkommen können Schwankungen unterliegen und sind nicht garantiert. Es besteht die Möglichkeit, dass der Anleger nicht die gesamte investierte Summe zurückerhält. Vergangene Wertentwicklung, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung und sollten bei der Auswahl eines Produkts nicht als alleiniges Kriterium herangezogen werden. Sowohl die Höhe der Steuer als auch ihre Berechnungsgrundlage können sich in der Zukunft ändern, beide sind außerdem abhängig von den persönlichen Verhältnissen des Anlegers. Es gibt keine Garantie dafür, dass Investitionen in Finanzmärkten einen wirksamen Schutz gegen Inflation bieten.

Anleger sollten ihre Investmententscheidungen auf Grundlage des laufenden Verkaufsprospekts, der jüngsten Jahresberichte sowie dem Dokument mit den wesentlichen Anlegerinformationen, die auf unserer Website in deutscher Sprache erhältlich sind, treffen. Die wesentlichen Anlegerinformationen zu den einzelnen Fonds finden Sie hier.

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