Megatrends:
Demografischer und sozialer Wandel

Zwei Menschen

Veränderungen in der Bevölkerungsstruktur weltweit haben Herausforderungen und Chancen im Gepäck, für Gesellschaften ebenso wie für Unternehmen. Kräfte, die diesen Megatrend antreiben, sind zum Beispiel die alternde Bevölkerung in den Industrieländern und China, die Arbeitsplatzaussichten, der Migrationsdruck, das Ungleichgewicht der Qualifikationen und radikal andere Prioritäten bei der jüngeren Generation.

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Risiko für Ihr Kapital. Alle Finanzanlagen sind mit Risiken verbunden. Deshalb können der Wert einer Anlage und die mit ihr erzielten Erträge Schwankungen unterworfen sein, und der ursprüngliche Anlagebetrag kann nicht garantiert werden.

Die fortschrittlichsten Volkswirtschaften altern besonders schnell

Das mittlere Alter der Bevölkerung in Italien und Deutschland liegt bei 47,9 und 46,6 Jahren – damit sind sie führend in Europa. Nur Japan liegt mit 48,2 Jahren noch vor ihnen.1 In Westeuropa ist jede fünfte Person älter als 65 Jahre. Voraussichtlich wird innerhalb des nächsten Jahrzehnts sogar einer von vier Westeuropäern dieses Alter erreicht haben.2 Diese Entwicklungen dürften langsam, aber stetig die Aussichten für die Haushaltsausgaben verschieben, aber auch die Inflationsraten, das Wirtschaftswachstum und die Politik beeinflussen. Die USA geben bereits über 18% des BIP für das Gesundheitswesen aus.3 Das Altern und der damit verbundene Rückgang der Erwerbsbevölkerung wird daher dramatische soziale und technologische Veränderungen erforderlich machen.

Überalterung in Japan

Ein gutes Beispiel ist Japan: Eine alternde Bevölkerung (ungefähr ein Drittel der Bevölkerung ist älter als 65 Jahre4) zusammen mit einer niedrigen Zuwanderungsrate hat hier zu sehr angespannten Arbeitsmärkten geführt. Das Verhältnis von Arbeitsplätzen zu Bewerbern liegt in Japan bei 1,63 – und damit auf dem höchsten Stand seit 17 Jahren.5 Als Reaktion darauf traten mehr japanische Frauen ins Berufsleben ein: Zwischen 2000 und 2017 stieg der Anteil der erwerbstätigen Frauen von weniger als 60% auf 69,4%.6 Gleichzeitig wurde Japan zu einem der größten Abnehmer und Hersteller von Robotik. Auf 10.000 menschliche Arbeitskräfte kommen in Japan 308 Roboter, in den USA hingegen nur 200.7

Quellen: 1 Vereinte Nationen: Prognosen zur Weltbevölkerung, Revision 2018. 2 Vereinte Nationen: Prognosen zur Weltbevölkerung, Revision 2018. 3 OECD, 2018. 4 Japanisches Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Soziales, September 2018. 5 Japan Institute for Labour Policy and Training, 2019. 6 OECD, 2018. 7 International Federation of Robotics, World Robotics Report 2018.

Erwerbstätigkeitsquote von Frauen

Quelle: OECD, 2018.

Automatisierung: Lösung oder Problem?

Intelligente Maschinen können für Länder mit einer sinkenden Zahl von Arbeitskräften eine Lösung darstellen. In Volkswirtschaften mit jüngerer Bevölkerung dürften sie hingegen eher Probleme bereiten wie den Abbau von Arbeitsplätzen und die Begrenzung des Lohnwachstums. Die Automatisierung und der verstärkte Einsatz von Technologie fordern von den Arbeitskräften von morgen neue und hochentwickelte Fähigkeiten. So hatten etwa in Großbritannien 1990 weniger als 20% der Bevölkerung einen Hochschulabschluss. Im Jahr 2000 lag der Anteil hingegen schon bei 33% und 2017 erreichte er 42%.8 Da sich der Wettbewerb um hochqualifizierte Arbeitskräfte verschärft, werden die Unternehmen mehr Ressourcen aufwenden müssen, um Talente zu gewinnen, weiterzubilden und an sich zu binden.

8 National Committee of Inquiry into Higher Education, Britische Regierung, Higher Education Statistics Agency, Großbritannien.

Welche Anlagemöglichkeiten
gibt es?

In überalterten Volkswirtschaften dürfte das Gesundheitswesen wahrscheinlich einen wachsenden Anteil an den privaten und öffentlichen Ausgaben ausmachen. Wir gehen davon aus, dass Unternehmen, die sich mit altersbedingten Krankheiten beschäftigen, ebenso davon profitieren werden wie innovative Unternehmen, die Technologien und neue Lösungen für eine bessere Pflege zu geringeren Kosten anbieten.

Veränderungen bei den Verbraucherausgaben

Zweitens wird die Demografie ein treibender Faktor für strukturelle Veränderungen bei den Verbraucherausgaben sein. So sind in Japan die über 60-Jährigen für etwa die Hälfte der Ausgaben privater Haushalte verantwortlich, während die unter 40-Jährigen nur ungefähr 13% verursachen.9 Da sich die Kaufkraft in den westlichen Ländern auf die älteren Menschen verschiebt, werden sich wachstumsorientierte Unternehmen auf deren besondere Anforderungen einstellen müssen.

Andererseits setzen jüngere Verbraucher als Konsumenten gänzlich andere Prioritäten als ihre Eltern und Großeltern. Das bezieht sich darauf, was sie essen (gesünder, frischer), wie sie ihre Zeit verbringen (Streaming, Gaming), wie sie Geld sparen (Sharing, Low Cost Travel) und wie sie investieren (Nachhaltigkeit).

9 Japanische Nationalstatistik, 2018.

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