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Portfoliokonstruktion

Unten zeigen wir Ihnen verschiedene Möglichkeiten, wie Sie ETFs für Ihre Investmentstrategie nutzen können. Zusätzlich stellen wir Ihnen das Konzept der Wertpapierleihe vor, mit der die laufenden Kosten eines ETFs gesenkt oder sogar ausgeglichen werden können.

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Risiko

Investments sind immer auch mit Risiko verbunden. Jedes Investmentportfolio birgt somit ein gewisses Risiko. Verstehen Anleger die verschiedenen Investmentrisiken besser, können sie das Risiko-/Ertragsgleichgewicht ihrer Portfolios durch die Marktzyklen steuern.

Zudem kann das mit höherer Volatilität assoziierte gesteigerte Risiko verschiedene Möglichkeiten zur Verbesserung der Portfoliorenditen bieten. In der nachstehenden Grafik geben wir einen Überblick über die verschiedenen Risikotypen für Investmentportfolios:

Wie ETFs im Risikomanagement eingesetzt werden können

ETFs können Investoren bei der Diversifizierung über Anlageklassen und Risikopositionen, bei der Anpassung des aktiven Risikos und der erwarteten Portfoliovolatilität unterstützen.

Eine Auswahl von mehr als 460 in verschiedenen Ländern weltweit registrierten iShares ETFs ermöglicht Anlegern, Risiken fast jeder Art managen. Wenn ein Investor beispielsweise Inflationsschutz wünscht, so bietet iShares inflationsgeschützte Anleihen in einer Reihe von verschiedenen Währungen und mit verschiedenen Exposures. Ebenso gibt es eine Reihe von ETFs mit fester Laufzeit für das Management der Duration.

Die vielseitigen Vorteile von iShares ETFs bedeuten eine transparente und kostenwirksame Möglichkeit für das Management fast aller Arten von Anlagerisiken.

Asset Allocation

Der Begriff Asset Allocation beschreibt die Verteilung eines Anlageportfolios auf die wichtigsten Anlageklassen – z.B. Aktien, Anleihen und Barmittel – sowie innerhalb von Anlageklassen nach Regionen, Branchen und Marktkapitalisierung. Viele Investoren vertreten die Ansicht, dass eine Verteilung der Anlagen auf verschiedene Anlageklassen wichtiger ist als die Auswahl bestimmter, einzelner Wertpapiertitel in der jeweiligen Anlageklasse.

Die Entscheidung, in welche Anlageklasse man in welchem Verhältnis investiert, hängt von den individuellen Risiko- und Ertragszielen und auch dem Anlagehorizont des Investors ab. Kunden mit einem längeren Anlagehorizont tendieren bei ihren Portfolios eher zu „riskanteren“ Anlagekassen mit höheren historischen Renditen (wie Small Caps oder Alternative Anlagen) und erwarten, dass das Risiko mit der Zeit beim Durchschnitt liegt.

Ein kritischer Punkt bei der Asset Allocation ist die Sicherstellung einer angemessenen Diversifizierung im Portfolio. Getreu dem Motto, nicht alles auf eine Karte zu setzen, bedeutet Diversifizierung nicht nur eine Anzahl von Einzelinvestments in ein Portfolio, sondern auch das Verhältnis dieser Investments zueinander, das auch als deren Korrelation ausgedrückt wird. Einen weiteren Technologie-Aktientitel zu einem Portfolio von 15 Technologieaktien hinzuzufügen, ist somit keine wirksame Diversifizierung.

Die Rolle der Korrelation

Die Korrelation misst die Stärke des Verhältnisses von zwei Investments. Sie ist ein nützliches Werkzeug beim Entwickeln der Asset Allocation für ein Portfolio.

Die Korrelationswerte liegen zwischen +1 und -1. Anlagen, die perfekt korreliert sind oder sich in die gleiche Richtung bewegen, haben eine positive Korrelation von 1. Jene, die ein inverses Verhältnis zueinander haben (d.h. sich in entgegengesetzte Richtungen bewegen), haben eine Korrelation von -1. Eine Korrelation von Null bedeutet, dass die Anlagen in keinem Verhältnis zueinander stehen.

Die Kombination von Anlagen mit niedriger Korrelation kann bei der Streuung des Portfoliorisikos behilflich sein. Im Idealfall würde bei einem Investor mit negativ korrelierten Anlagen (d.h. wenn eine steigt, fällt die andere) die Volatilität des Portfolios insgesamt minimiert. Der Einsatz der Korrelation als Bezugspunkt bei der Portfoliokonstruktion kann für die Steuerung des gesamten Portfoliorisikos nützlich sein. Der Korrelationsrechner im Bereich Tools auf unserer Website kann helfen, eine Korrelation zwischen Investments festzustellen.

Durch ihr Baustein-System können ETFs bei der Implementierung einer diversifizierten Asset Allocation-Strategie nützlich sein.

                   

Einkommen

In Zeiten erhöhter Marktvolatilität kann das Investment von Erträgen als defensive Strategie dienen und einen positiven Betrag zur Gesamtrendite eines Portfolios leisten. Fixed Income-ETFs von iShares können Anlegern eine kostengünstige und flexible Möglichkeit zur Nutzung von Erträgen bieten. Speziell können Fixed Income-ETFs von iShares einen regelmässigen Einkommensstrom bieten, der dem eines bestimmten Index oder einer bestimmte Gruppe Wertpapiere entspricht, und gleichzeitig die risikoadjustierte Rendite des Portfolios insgesamt verbessern.

Indem man beispielsweise den festverzinslichen Anteil an der Gesamtrendite erhöht, kann der Anleger:

  1. die risikoadjustierte Rendite optimieren
  2. die Volatilität des Portfolios der periodische Ertragsflüsse senken
  3. Schutz vor Kursrückgängen erhalten

Traditionell bilden festverzinsliche Titel den Kern von Fixed Income Strategien. Anleihen erzielen die von Fixed Income Investoren benötigten höheren Zinserträge, bieten aber auch niedrigere risikoangepasste Renditen als Wertpapiere. iShares ETFs bieten ein gutes Gleichgewicht, indem sie Investoren nicht nur starke, risikoadjustierte Renditen, die man normalerweise mit Aktienanlagen in Verbindung bringt, bieten, sondern auch erhebliche Dividenden ausschütten. Damit weisen sie ein Ertragsniveau, vergleichbar demjenigen von Anleihen, auf. Obwohl es möglich ist, die Portfoliorendite und die risikoadjustierte Rendite mit einem aus einer einzigen Anlageklasse zusammengestellten Portfolio zu erhöhen, verbessert die Kombination aus Aktien- und Anleihentiteln ebenfalls die Diversifizierung und kann damit die Portfoliovolatilität weiter senken.

Eine grosse Palette an iShares ETFs ermöglicht eine Strategie der Ertragsoptimierung (Aktien und Anleihen-übergreifend).

Die nachstehende Grafik illustriert die Möglichkeiten der Ertrags-ETFs von iShares.

Income diagram
  • Ausgewählte Dividenden-ETFs bieten eine Kombination aus aktuellen Dividendenerträgen und Anlagewertsteigerung.
  • ETFs auf Immobilien, bestimmte Sektoren und Branchen bilden Unternehmen ab, die in der Vergangenheit aufgrund der Art ihrer Geschäftstätigkeit hohe Erträge gezahlt haben.

Fixed Income-ETFs bieten einen Einnahmestrom, der den gewichteten durchschnittlichen Kuponzahlungen eines bestimmten Anleihenindexes entspricht.

Core-Satellite-Strategie

Die Core-Satellite-Strategie basiert auf der Idee, ein Portfolio in zwei Segmente aufzuteilen.

Dies ist erstens das Kerninvestment (siehe Grafik unten). Das Kerninvestment („Core“) bildet die Basis des Portfolios und stellt die Achse dar, die um spezialisierte Investments ergänzt wird. In der Regel ist das Kerninvestment eine breit gestreute Anlage mit niedrigem Risiko. ETFs eignen sich hierfür ideal. Sie bieten zu geringen Kosten einen breiten Zugang zu einem Markt oder Index. Das Ziel: Die Rendite zu erzielen, die der Marktperformance entspricht. Dieser Ertrag wird oft als „Beta“ bezeichnet. 

Core-Satellit

Das zweite Segment des Portfolios sind die „Satelliten“. Typischerweise handelt es sich bei diesen um spezialisiertere Investments, die eine Überrendite („Alpha“) anstreben. Dies kann beispielsweise über das Engagement in ausgewählten Märkten sowie aktiv gemanagten Fonds und dem Kauf von Einzeltiteln erreicht werden. Verglichen mit dem Kerninvestment zeichnen sich Satelliten meistens durch ein höheres Risiko und höhere Gebühren aus.

Viele verschiedene Arten institutioneller Anleger wenden bereits Core-Satellite-Strategien an, u.a. Pensionsfonds, Investmentgesellschaften und Vermögensverwalter. Durch ihren modularen Aufbau eignen sich ETFs optimal für das Kerninvestment im Portfolio oder in spezialisierten Bereichen wie Emerging Markets oder Clean Energy als „Satelliten“-Position.