GOLD: DIE BESSERE STAATSANLEIHE


Felix Herrmann 01.Jan.2020

Mit Gold verbundenes Risiko: Der Goldwert kann erheblichen Schwankungen unterliegen. Faktoren, wie z.B. Angebot und Nachfrage, lokal begrenzte, politische oder umweltbedingte Ereignisse, Transport, Zölle und steuerliche Beschränkungen können den Goldwert beeinflussen.

Das Anlagerisiko konzentriert sich auf einen einzelnen Rohstoff. Das bedeutet, dass der Fonds sensibler auf Schwankungen des Goldpreises reagiert.

2019 war für Gold ein mehr als erfolgreiches Jahr.
Anleger stellen sich nun die Frage: Wohin geht die Reise des Edelmetalls im neuen Jahr?

2019 war für Gold ein bombastisches Jahr. Trotz steigender Aktienkurse und erhöhter Risikoneigung rund um den Globus konnte das Edelmetall im vergangenen Jahr mehr als 18 Prozent zulegen. In Schweizer Franken gerechnet sogar mehr als 20 Prozent. Wenig verwunderlich also, dass zuletzt viele Lobeshymnen aufs Gold gesungen wurden. Nach dem Preisanstieg im Jahr 2019 stellen sich Anleger nun die Frage: Wohin geht die Reise des Edelmetalls im neuen Jahr? Um es kurz zu machen: wer zu wissen glaubt, wieviel Prozent sich der Goldpreis nach oben oder unten entwickeln wird, überschätzt mit hoher Wahrscheinlichkeit seine Prognosefähigkeiten. Schliesslich gehört die Goldpreisprognose erfahrungsgemäss zu den schwierigsten Disziplinen in der Finanzwelt. Insofern ist die Frage nach der bevorstehenden Entwicklung des Goldpreises nicht die Frage, die es zu stellen gilt. Vielmehr sollte das Edelmetall unter einem ganz anderen Blickwinkel betrachtet werden: nämlich als Portfoliostabilisator in einer Zeit niedriger bzw. langfristig negativer Zinsen. Aus unserer Sicht lautet daher die viel relevantere Frage: Ist Gold die bessere Staatsanleihe?

Preise für Feingold.

Quelle: Statista, Stand Dezember, 2019

Schweizer Staatsanleihen hatten ähnlich wie Gold ein erfolgreiches Jahr 2019. Zehnjährige Schweizer Staatsanleihen lieferten einen Gesamtertrag von rund vier Prozent. Zudem spielten Schweizer Staatsanleihen – gleiches gilt für Staatsanleihen anderer „sicherer Häfen“ – trotz negativer laufender Renditen nach wie vor eine gewichtige Rolle in vielen Portfolios. Allerdings könnte dieser Status im neuen Jahrzehnt zunehmend in Frage gestellt werden. Je tiefer die Zinsen in den negativen Bereich fallen desto lauter werden die Fragen nach einer unsichtbaren Zinsgrenze, unter die Zinsen aus unterschiedlichsten Gründen nicht fallen. Genauso wie niemand weiss, wohin sich der Goldpreis entwickeln wird, kann niemand diese Untergrenze genau verorten. Dennoch dürften sich Anleger einig sein, dass eine solche Grenze existiert und dass sie bei immer negativeren Zinsen zu einem immer grösseren Elefanten im Raum wird. Ob diese Grenze in der Nähe der Renditetiefs aus dem Jahr 2019 liegt oder noch ein gutes Stück darunter ist letztlich gar nicht entscheidend. Entscheidend ist, dass der Spielraum für fallende Zinsen aufgrund dieser unsichtbaren Grenze geringer ist als der Spielraum für steigende Zinsen. Genau diese Asymmetrie könnte Staatsanleihen perspektivisch zu einem weniger attraktiven Portfoliobaustein werden lassen. Denn sollte es in einer Phase, in der die Zinsen in der Nähe ihres gläsernen Bodens notieren, zu einem Ausverkauf an den Aktienmärkten kommen, könnten Staatsanleihen ihre Eigenschaft als Portfoliostabilisator womöglich nicht oder nur unzureichend ausspielen.

Länder mit Goldreserven.

Quelle: Statista, Stand September, 2019

Hier kommt das Gold ins Spiel. Wir wissen: Gerade in Zeiten grösserer Unsicherheiten an den Märkten hat sich das Edelmetall stets als gutes Absicherungsinstrument erwiesen. Soweit nichts neues. Gleichzeitig hat ein Goldinvestment nicht den Nachteil der aktuell negativen laufenden Verzinsung wie etwa bei Schweizer Staatsanleihen. Auch das ist ein bekannter Vorteil des Goldes gegenüber Staatsanleihen und somit keine neue Erkenntnis. Was allerdings gerade mit Blick auf das neue Jahrzehnt und die hohe Wahrscheinlichkeit, dass die Zinslandschaft mit negativen Zinsen zum Normalzustand wird, neu ist: Gold hat im Gegensatz zu Staatsanleihen nicht den Nachteil eines unvorteilhaften, weil asymmetrischen Profils in Sachen Preisentwicklung. Der Goldpreis kann beliebig steigen. Staatsanleihekurse hingegen können, sobald die Zinsen einen gläsernen Boden erreicht haben, nicht weiter steigen.

Somit könnte im neuen Jahrzehnt in der Tat gelten: Gold ist die bessere Staatsanleihe und sollte in einem breit diversifizierten Portfolio eine grössere Berücksichtigung erfahren! 

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Risiken

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BlackRock hat nicht geprüft, ob diese Anlage für Ihre individuellen Anforderungen und Ihre Risikofähigkeit geeignet ist. Bei den aufgeführten Daten handelt es sich um eine Zusammenfassung, die Entscheidung über eine Anlage sollte auf Grundlage des entsprechenden Prospekts und/oder der wesentlichen Anlegerinformationen (sofern verfügbar) getroffen werden, die unter www.ishares.com erhältlich sind.

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