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Argumente für Gold und Goldproduzenten

In Kürze

  • 2018 war ein ungewöhnliches Jahr: Die Korrelation von Aktien und Anleihen war hoch, gleichzeitig lieferten sie negative Renditen, sodass Anleger sich gezwungen sahen, ihre Portfoliodiversifikation zu überdenken.
  • Hinzu kam der Wandel in Richtung auf ein spätzyklischen Marktumfeld mit steigenden wirtschaftlichen Unsicherheiten und erhöhter Aktienvolatilität, wodurch sich der Fokus darauf verlagerte, das Portfolio widerstandsfähig zu machen.
  • Rohstoffe spielen eine wichtige Rolle für die Widerstandskraft eines Portfolios. Dabei bietet insbesondere Gold unserer Ansicht nach Diversifikationsmöglichkeiten – und zwar sowohl physisch als auch in Form von börsengehandelten Produkten (ETPs) auf Goldaktien.
  • Das haben auch die Anleger begriffen: Wir befinden uns aktuell bei Gold-ETPs inmitten der längsten Kaufserie seit über zwei Jahren.

KAPITALRISIKO. Alle Finanzanlagen sind mit Risiken behaftet. Daher können der Wert einer Anlage sowie die hieraus erzielten Erträge schwanken, und der ursprüngliche Anlagebetrag kann nicht garantiert werden. Diversifikation und Asset-Allokation können nicht vollständig vor dem Marktrisiko schützen.

Mit Gold verbundenes Risiko: Der Wert von Gold kann erheblichen Schwankungen unterliegen. Faktoren wie Angebot und Nachfrage, lokale wirtschaftliche, politische und Umweltereignisse, Transport sowie Zoll- und Steuerbeschränkungen können den Wert von Gold beeinflussen.

Gold zur Diversifikation des Portfolios nutzen

  • Börsengehandelte Produkte auf Rohstoffe, sogenannte Rohstoff-ETPs, und vor allem Gold-ETPs, weisen tendenziell eine niedrige Korrelation zum allgemeinen Aktienmarkt auf.
  • Sowohl über einen Horizont von einem Jahr wie fünf Jahren liegt der Korrelationskoeffizient zwischen Rohstoffen und Aktien aus Industrieländern nahe bei null. Die Korrelation verringert sich im Zeitverlauf – ein Zeichen dafür, dass sich die Diversifikationsvorteile über einen längeren Zeitraum steigern.
  • Die Attraktivität von Gold bekam taktischen Rückenwind. Zu berücksichtigen sind hier eine stockende Erholung des US-Dollars, eine Verlangsamung des globalen Wachstums und anhaltende geopolitische Unsicherheiten.

Abbildung 1: Rollierend Korrelation von Gold und globalen Aktien, 2012-2018


Quelle: BlackRock und Bloomberg. 25. Januar 2019 Globale Aktien werden über den MSCI All Country World Index dargestellt.

Goldproduzenten zur Diversifikation des Aktien-Engagements nutzen

  • Die Korrelation zwischen Goldproduzenten und physischem Gold ist hoch – der Wert liegt hier zwischen 0,65 und 0,85. Dass bedeutet, dass Aktien von Goldproduzenten erheblich zur Diversifikation eines Aktienportfolios beitragen können.
  • Aktien aus Industrieländern korrelieren fast ebenso wenig mit Goldproduzenten wie mit physischem Gold (Abbildung 2). Hingegen korreliert die Kostenbasis von Goldproduzenten mit derjenigen von traditionellen Industriewerten – woraus sich ein weiterer Diversifikationsvorteil ergibt.
  • Aktien von Goldproduzenten halten sich im Vergleich zu anderen Aktien recht gut in unserer Analyse bedeutender Verluste. Dennoch ist es wichtig, sich bewusst zu machen, dass physisches Gold die wirksamsten Diversifikationsvorteile bietet.

Abbildung 2: 90-tägiger gleitender Durchschnitt der rollierenden 90-tägigen Korrelation zwischen Goldproduzenten und Aktien aus Industrieländern bzw. Gold und Aktien aus Industrieländern


Quelle: BlackRock und Bloomberg, 25. Januar 2019 Aktien aus Industrieländern werden durch den MSCI World Index dargestellt.


Dieses Material sollte nicht als Prognose, Research oder Anlageberatung aufgefasst werden. Es handelt sich nicht um eine Empfehlung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten jeglicher Art oder zur Auswahl einer Anlagestrategie.