KLIMABEWUSST INVESTIEREN

Wie Sie Ihr Engagement auf den Klimaschutz ausrichten können.

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Kapitalanlagerisiko. Der Wert einer Anlage und die hieraus erzielten Erträge können schwanken, und sind nicht garantiert. Anleger erhalten ihren Anlagebetrag möglicherweise nicht zurück.

WICHTIGE BEGRIFFE



Berücksichtigung von unter finanziellen Gesichtspunkten wesentlichen ESG-Informationen (Umwelt, Soziales und/oder Unternehmensführung) bei der Recherche und bei der Entscheidungsfindung im Anlageprozess. Basis ist die Überzeugung, dass Portfolios Anlegern höhere risikobereinigte Renditen bieten können, wenn Nachhaltigkeitsgesichtspunkte berücksichtigt werden.



Gase, die in der Atmosphäre Wärmestrahlung speichern und diese wieder abgeben, wodurch der Treibhauseffekt entsteht. Treibhausgase sind beispielsweise Kohlendioxid, Distickstoffoxid und Methan. Emissionen entstehen bei einer Vielzahl menschlicher Aktivitäten (etwa bei der Energieerzeugung, beim Transport und in industriellen Prozessen).

Quelle: Greenhouse Gas Protocol, 31. März 2021.



Liste von Emittenten, die erhebliche klimabezogene Risiken aufweisen und sich durch einen Mix folgender Merkmale auszeichnen:
• aktuell hohe Kohlenstoffintensität
• schlecht positioniert für den Übergang zur Netto-Null-Wirtschaft
• geringe Resonanz auf unsere Investment-Stewardship-Aktivitäten



Aufnahme des Dialogs mit börsennotierten Unternehmen, um Praktiken in der Unternehmensführung zu fördern, die langfristig Wertzuwachs bringen und den Aktionären zugutekommen. Dialog und Mitbestimmung geben Aktionären die Möglichkeit, ihre Ansichten vorzubringen.



Fast alle vom Menschen verursachten Emissionen herunterfahren und die verbleibenden dadurch ausgleichen, dass Kohlenstoff aus der Atmosphäre entfernt wird (etwa durch Aufforstung, CO2-Bindung und -speicherung). Die globale Verpflichtung auf Netto-Null-Emissionen legt einen Zeitplan fest, um das im Pariser Abkommen geforderte Erderwärmungsziel von deutlich unter zwei Grad Celsius zu erreichen. Viele Netto-Null-Verpflichtungen von Ländern oder Unternehmen beziehen sich auf 2050. Dies ist mit den globalen Zielen zur Vermeidung von katastrophalen Folgen des Klimawandels vereinbar.



Internationales Abkommen, das darauf zielt, die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen und sich gleichzeitig um eine Begrenzung auf 1,5 Grad Celsius zu bemühen, was die wissenschaftlich abgesicherte Schwelle ist, unterhalb derer sich besonders zerstörerische Auswirkungen des Klimawandels verhindern lassen. Alle beteiligten Länder müssen ihren Beitrag zur Reduzierung der Erderwärmung planen und regelmässig über ihre Fortschritte berichten.

Quelle: United Nations Framework Convention on Climate Change, 31. März 2021.



Höheres Risiko für die Vermögenswerte und Aktivitäten der Unternehmen durch direkte Auswirkungen veränderter Wetterverhältnisse und Naturkatastrophen.



Ziele, die Unternehmen sich setzen, um Treibhausgasemissionen zu reduzieren, gelten als wissenschaftsbasiert, wenn sie damit übereinstimmen, was gemäss der neuesten Erkenntnisse der Klimawissenschaft erforderlich ist, um die Ziele des Pariser Abkommens zu erreichen. In der Science Based Targets Initiative (SBTi) setzen sich CDP, World Resources Institute (WRI), World Wide Fund for Nature (WWF) und UN Global Compact gemeinsam für wissenschaftlich fundierte Zielsetzungen ein, um den Wettbewerbsvorteil von Unternehmen beim Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft zu verbessern.

Quelle: Science Based Targets Initiative, 31. März 2021.



Die Anpassung an den Temperaturanstieg gibt an, wie gut ein Unternehmen, ein Staat oder ein Portfolio darauf vorbereitet ist, das Ziel einer Netto-Null-Wirtschaft bis 2050 zu erreichen. Dabei handelt es sich um eine zukunftsgerichtete Angabe, das heisst, die heutigen Emissionen sowie das Potenzial zur Reduzierung von Emissionen werden in die Berechnungen einbezogen.



Auswirkung des Übergangs zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft auf die langfristige Unternehmensrentabilität.

Quelle: BlackRock, 31. März 2021.


KLIMABEWUSSTES ANLEGEN KURZ ERKLÄRT

Klimaüberlegungen werden beim Aufbau von Portfolios immer wichtiger. Anleger sollten darüber nachdenken, ihre Portfolios auf den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft auszurichten. Möglich ist dies einerseits direkt, indem sie Kapital auf Basis von Klimarisiken und -chancen verteilen, aber auch indirekt, etwa durch die Reduzierung von kohlenstoffintensiven Engagements.

Die drei Ansätze beim Investieren mit Klimafokus:

Klimaanlagen im Überblick

Nur zur Veranschaulichung. Die Zusammenstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern stellt verschiedene Möglichkeiten dar, wie Anleger direkt und indirekt in den Klimaschutz investieren können.


Minuszeichen

REDUZIEREN

WIE DIESE FONDS VORGEHEN

Das Engagement in kohlenstoffintensiven Titeln reduzieren, für die auf Emissionen ausgerichtete Ausschlussfilter gelten können.

FALLSTUDIE: BAUSTEINE
Fonds, die als breit aufgestellte Bausteine in einem diversifizierten Portfolios infrage kommen.

Aufwärtspfeil

PRIORISIEREN

WIE DIESE FONDS VORGEHEN

Investitionen priorisieren je nachdem, ob sich Unternehmen oder Staaten zur Energiewende verpflichten und entsprechende Massnahmen ergreifen.

FALLSTUDIE: BAUSTEINE
Fonds, die als breite Bausteine für diversifizierte Portfolios dienen können und Klimadaten in ihre Anlageprozesse integrieren.

Zielsymbol

GEZIELT INVESTIEREN

WIE DIESE FONDS VORGEHEN

Gezielte Investitionen in auf Nachhaltigkeit zielende Massnahmen oder Projekte.

FALLSTUDIE: GEZIELT INVESTIEREN
Fonds, die in eine spezielle auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Massnahme investieren (Beispiel: saubere Energie), oder sich direkte in Projekten engagieren, die den Umweltschutz fördern (Beispiel: grüne Anleihen).

SFDR: EIN KURZER ÜBERBLICK

  • Die EU-Verordnung über nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor (SFDR) wurde im Dezember 2019 veröffentlicht und ist Teil des EU-Aktionsplans Nachhaltige Finanzen. Ziel der Verordnung ist es, die Offenlegungsstandards zu harmonisieren und einheitliche Rahmenbedingungen für Anleger zu schaffen. Dadurch sollen Anleger in die Lage versetzt werden, die Nachhaltigkeit von Fonds zu überprüfen und Fonds in Hinsicht auf ESG-Risiken (ökologische, soziale und die Unternehmensführung betreffende Risiken) und nachhaltige Anlageziele miteinander zu vergleichen.

    Fonds, die unter Artikel 8 oder 9 der SFDR fallen:

    • Artikel 8: Produkte, mit denen ökologische oder soziale Merkmale beworben werden, sofern die zugrunde liegenden Investments den Praktiken einer guten Unternehmensführung entsprechen.
    • Artikel 9: Produkte, die auf nachhaltige Investitionen zielen, sofern die zugrunde liegenden Investments den Praktiken einer guten Unternehmensführung entsprechen.
  • Die SFDR ist eine EU-weite Regelung und hat eine hohe Akzeptanz bei einer Vielzahl von Anlegern, die sie als neuen Standard für Offenlegungspflichten und Angebote im Bereich nachhaltiger Produkte annehmen.

  • BlackRock hat einen eigenen Ansatz entwickelt, um die Anforderungen der im März 2021 eingeführten SFDR umzusetzen. Dafür haben wir alle Fonds den Artikeln 8 beziehungsweise 9 der SFDR zugeordnet, wobei wir unser Verständnis der EU-Klassifizierung zugrunde gelegt haben. Mit der Veröffentlichung und dem Inkrafttreten weiterer EU-Richtlinien und Gesetze – darunter auch der Technischen Regulierungsstandards (Regulatory Technical Standards, RTS) – wird sich unser Ansatz weiterentwickeln.

  • Auf unserer Website finden Sie ein Tool, das alle unsere Produkte enthält. Dort können Sie sich alle Fonds anzeigen lassen, die BlackRock als Artikel-8- und Artikel-9-Produkte einordnet.