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Urbanisierung

  • Welche Auswirkungen hat dieser Megatrend?
  • Was sind die potenziellen Folgen für die Zukunft?
Risiko für Ihr Kapital. Der Wert von Anlagen und die damit erzielten Erträge können ebenso gut sinken wie steigen und sind nicht garantiert. Möglicherweise erhalten Sie nicht den ursprünglich von Ihnen angelegten Betrag zurück.

Der Aufstieg der Megastadt

1990 gab es weltweit nur 10 Städte mit einer
Bevölkerung von über 10 Millionen –
sogenannte Megastädte.

Heute hat sich die Zahl der Megastädte weltweit
knapp verdreifacht: auf 28.1
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Die Auswirkungen

2 Beispiele für
Urbanisierung

Es scheint leicht paradox, dass wir heute immer besser vernetzt sind und die Welt immer kleiner wird, sich die Bevölkerung aber zunehmend auf Städte und grosse Ballungsräume konzentriert. Diese Entwicklung wird den technologischen Fortschritt weiter vorantreiben und den Klimawandel beeinflussen, der wiederum Auswirkungen auf andere Megatrends hat.
1. Aktuell findet eine massive Migration in Städte statt
Weltweit leben mehr Menschen in Städten und Ballungsräumen als in ländlichen Regionen. Wie die Grafik unten zeigt, wird sich dieser Trend voraussichtlich fortsetzen. 1950 lebten 30% der Weltbevölkerung in Städten. Bis 2050 dürfte der Anteil auf 66% ansteigen.2
Weltbevölkerung in ländlichen Regionen und Städten, 1950-2050
2. Selbst-erfüllende Prophezeiung
Betrachtet man die ärztliche Grundversorgung in den USA, so kommen in ländlichen Regionen 39,8 Allgemeinärzte auf 100.000 Menschen, in Ballungsräumen hingegen 53,3.3 Diese ungleiche Verteilung in der medizinischen Versorgung hat nachweislich Auswirkungen auf die Gesundheit der Bevölkerung. Aufgrund der besseren Versorgung wächst die urbane Bevölkerung auch ohne die Migration von aussen aus eigener Kraft schneller als die ländliche, da die Motivation, in die Stadt zu ziehen, hoch ist.

Ausserdem bieten Ballungsräume in der Regel bessere Beschäftigungsmöglichkeiten, bessere Bildungseinrichtungen und einen besseren Zugang zu sozialen und kulturellen Aktivitäten. Damit sind sie als Lebensraum attraktiver und ein geeigneterer Standort für unternehmerische Erfolge. In China beispielsweise ist das Pro-Kopf-Einkommen in Ballungsräumen mehr als doppelt so hoch wie auf dem Land.4
100 Städte in China mit einer Bevölkerung von über 1 Million
x 2 bis 2030
Bis 2030 werden 2/3
der Weltbevölkerung in
Städten leben
Aktuell fast die Hälfte2

Die Ausblick

5 Folgen dieses Megatrends

Diese bedeutenden Verschiebungen in der Bevölkerungsstruktur schaffen sowohl Chancen als auch Herausforderungen für die Gesellschaft. Die Anforderungen der Bevölkerung in den Ballungsräumen der Zukunft werden sich stark von denen heutiger Stadtbewohner unterscheiden, im Fokus wird vor allem die Vernetzung in jeglicher Hinsicht stehen – für jedes Gerät, jedes System und jeden Gegenstand. Die drahtlose Vernetzung wird in Zukunft eine entscheidende Rolle für die Verbesserung der Lebensqualität in Städten spielen.
Hier haben wir zusammengestellt, was diese Veränderungen für das städtische Leben ausserdem bedeuten können.
1. Neue Infrastruktur
Durch die Massenmigration wird ein Bedarf an neuer Infrastruktur und damit zusammenhängenden Dienstleistungen entstehen. Die Dominanz autonomer Fahrzeuge und die wachsende Konzentration der Menschen in den Städten erfordern eine Modernisierung der Transportinfrastruktur und der Versorgungsnetze.
2. Keine eigenen Autos
Aufgrund des Platzmangels und der Zunahme autonomer Fahrzeuge werden weniger Menschen ein eigenes Auto haben. Viele werden stattdessen lieber Fahrdienste nutzen.
3. Gesundheitssysteme müssen sich verändern
Wenn die Bevölkerungsdichte stark zunimmt, müssen bestehende Gesundheitssysteme radikal überholt werden, um die neue Situation meistern zu können. Traditionelle Krankenhäuser werden enorm unter Druck geraten, wenn sie die verfügbaren neuen Technologien nicht nutzen.
4. Fokus persönliche Sicherheit
Angesichts der höheren Kriminalitätsraten in Städten im Vergleich zu ländlichen Regionen wird die staatliche Überwachung zur Sicherheit der Bürger zunehmen, zumal sich dank wachsender Vernetzung jede Aktivität erfassen und überwachen lässt.
5. Entstehen „intelligenter“ Städte
Die Städte der Zukunft werden von einer modernen urbanen Bevölkerung mitgestaltet, die auf Technologie setzt, um die Effizienz von Infrastruktur und Dienstleistungen zu verbessern.
Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt heute in Klein- und Grossstädten.
Bis 2030 wird diese Zahl auf über 5 Milliarden anwachsen. Der Grossteil dieser Urbanisierung wird sich in Afrika und Asien abspielen. Dies führt zu einem enormen sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Wandel.
BEVÖLKERUNGSFONDS DER VEREINTEN NATIONEN (UNFPA)5

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Dieses Material sollte nicht als Prognose, Research oder Anlageberatung aufgefasst werden. Es handelt sich nicht um eine Empfehlung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten jeglicher Art oder zur Auswahl einer Anlagestrategie.

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