Inhalt

  • Obligationen – oft auch als Fixed Income oder festverzinsliche Wertpapiere bezeichnet – sind effektiv eine Schuldverschreibung. Staaten und Unternehmen leihen sich Geld, wenn sie Obligationen ausgeben, und versprechen, den Betrag am Ende der Laufzeit der Obligation zurückzuzahlen.
  • Festverzinsliche Wertpapiere können Diversifikation in Ihr Portfolio bringen und es damit robuster machen.
  • Obligationen-ETFs sind eine transparente und kostengünstige Möglichkeit, in Obligationen zu investieren.

Risiko für Ihr Kapital. Alle Finanzanlagen sind mit Risiken verbunden. Deshalb können der Wert einer Anlage und die mit ihr erzielten Erträge Schwankungen unterworfen sein, und der ursprüngliche Anlagebetrag kann nicht garantiert werden.

Einführung in Obligationen

Was kann ein Staat, ein öffentliches Organ oder ein Unternehmen tun, um sich Geld zu beschaffen? Eine Möglichkeit ist die Ausgabe (Emission) festverzinslicher Wertpapiere oder Obligationen. 

Diese Obligationen werden von Anlegern gekauft, die jährlich eine bestimmte Zinszahlung erhalten, ebenso wie die Rückzahlung des Nennwerts der Obligation zu einem vorab festgelegten Termin. Dieser Termin wird als Fälligkeit der Obligation bezeichnet, die Zeit bis zu diesem Termin als Laufzeit.

Sie können Obligationen mit allen Arten von Fälligkeitsterminen kaufen – mit Laufzeiten von wenigen Monaten bis zu vielen Jahren. Obligationen mit längeren Laufzeiten – sagen wir 20 Jahre ab jetzt – gelten als risikoreicher als kurzfristigere Obligationen. Denn es ist schwer zu sagen, wie die Wirtschaft in der Zukunft aussehen wird. Langfristige Obligationen zahlen in der Regel einen höheren Zinssatz, da der Anleger grössere Zins- und Inflationsrisiken in Kauf nimmt.

Nicht nur Staaten geben Obligationen aus – sondern auch Unternehmen. Die Regierungen von Ländern wie Grossbritannien und die USA sind bei der Rückzahlung ihrer Obligationen erfahrungsgemäss sehr zuverlässig. Diese Obligationen gelten als weniger riskant als Obligationen von Unternehmen. Unternehmensobligationen zahlen in der Regel höhere Zinsen, um den Käufer für das Verlustrisiko zu entschädigen.

Bei der Bewertung einer Obligation beachten wir ihre Rendite. Die Rendite wird als jährlicher Prozentsatz ausgedrückt. Sie berücksichtigt den Kaufpreis der Obligation und die während ihrer Laufzeit erwarteten Zinszahlungen. Die Rendite wird aber auch noch durch einige andere Faktoren beeinflusst, wie die Zinssätze und die Kreditwürdigkeit des Emittenten. Risikoreichere Obligationen haben höhere Renditen.


Warum Anleger Obligationen «wählen»

Widerstandsfähigkeit für Ihr Portfolio

Die Einbeziehung von Obligationen in Ihre Strategie verbessert die Diversifikation. Dadurch wird Ihr Portfolio widerstandsfähiger. Besonders wichtig ist dies für Anleger, die aufgrund der niedrigen Zinssätze in den letzten Jahren ihr Aktienengagement angehoben haben.

  • Diversifikation kurz erklärt

    In einem diversifizierten Portfolio sind die Risiken auf verschiedene Anlagen verteilt, zum Beispiel auf Obligationen und Aktien. Der entscheidende Punkt bei diesem Ansatz besteht darin, in Anlagen zu investieren, die nicht korrelieren. Das heisst, dass sie auf Veränderungen der Wirtschaftslage unterschiedlich reagieren.

     

    Wenn die Zinssätze niedrig sind, aber die Wirtschaft wächst, neigen die Anleger häufig dazu, auf risikoreichere Quellen für Erträge zu setzen. Bei manchen bedeutet das, dass sie von Obligationen auf Aktien umsteigen.

     

    Der Nachteil ist, dass diese Anleger einem hohen Aktienrisiko in ihren Portfolios ausgesetzt sein könnten. In diesem Szenario ist das Portfolio des Anlegers weniger diversifiziert und potenziell anfälliger für einen Abverkauf am Aktienmarkt (massive schnelle Verkäufe von Aktien aufgrund von Marktbewegungen oder politischen Ereignissen).

Diversifikationsrisiko: Diversifikation und Vermögensstrukturierung sind möglicherweise kein Schutz gegen Marktrisiken oder Kapitalverluste.

Streben nach konstanten Erträgen

Für einen konstanten Ertragsstrom haben Sie die Möglichkeit, in eine Mischung von Obligationen zu investieren – von denen einige risikoreicher und andere weniger riskant sind. Dies schafft Diversifikation und kann dazu beitragen, Erträge zu generieren, ohne Ihr Kapital aufzuzehren.

  • Das Spektrum der Obligationen

    Erträge sind ein wichtiger Grund für die Beliebtheit von Obligationen bei den Anlegern im Laufe der Jahre. Anlagefonds und Obligationen-ETFs investieren in ein breites Spektrum von Obligationen, die alle darauf ausgelegt sind, Zinsen in einer bestimmten Höhe zu zahlen.

     

    Viele Anleger möchten regelmässige Erträge erzielen, ohne ihren Gesamtertrag zu schmälern. Diversifikation und Risikobewusstsein sind entscheidende Faktoren, um diese Erträge zu erreichen. Obligationen, die als weniger kreditwürdig angesehen werden, bieten in der Regel eine höhere Rendite. Als sichere geltende Obligationen zahlen dagegen normalerweise geringere Renditen. In ein diversifiziertes Portfolio von Obligationen aus dem gesamten festverzinslichen Spektrum zu investieren, kann grössere Chancen zur Erreichung von Ertragszielen bieten.

Lassen Sie ihre liquiden Mittel für sich arbeiten

Obligationen gelten als weniger riskant als Aktien, da die Inhaber von Obligationen vor den Aktionären ausgezahlt werden, wenn ein Unternehmen in finanzielle Schwierigkeiten gerät. Damit sind sie attraktiv für vorsichtige Anleger, die nach besseren Erträgen streben als mit Barmitteln erreichbar sind.

  • Gelten Obligationen als weniger riskant als Aktien?

    Vorsichtige Anleger, die mit ihrem Kapital möglicherweise keine grossen Risiken eingehen möchten, legen häufig einen Teil ihrer Portfolios in festverzinslichen Wertpapieren an. Anders als bei Aktien, bei denen das Unternehmen nicht verspricht, das angelegte Geld zurückzuzahlen, gehen Emittenten von Obligationen eine vertragliche Verpflichtung zur Rückzahlung ein.

    Und wenn ein Unternehmen in finanzielle Schwierigkeiten gerät, werden die Inhaber von Obligationen vor den Aktionären ausgezahlt. Viele Anleger sehen die Kapitalerhaltung und die Portfoliostabilität, die festverzinsliche Anlagen bieten, als attraktiv an.

    Eine Alternative zu Barmitteln
    Eine weitere Möglichkeit für risikoaverse Anleger besteht darin, ihr Geld als Barmittel (Cash) zu halten. Bei Anlagen in Cash ist es wichtig, an das Risiko der Opportunitätskosten zu denken – die Renditen von Barmitteln sind geringer als die Renditen anderer Anlagen. Eine Allokation in erstklassigen und/oder inflationsgeschützten Obligationen kann eine effektive Strategie darstellen, um Portfolioverluste zu begrenzen, aber Spielraum für Kapitalzuwächse zu lassen.

Ein Index für Ihre Anlagen in Obligationen – was spricht dafür

Ein Obligationen-ETF ist eine Sammlung von Obligationen, die in einem Index erfasst sind, genau wie Aktien. Alle möglichen Anleger – von anspruchsvollen Institutionen und Finanzberatern bis zu Privatanlegern – mögen ETFs, weil sie Anlagen in Obligationen leicht und einfach machen.
Transparenz
Transparenz
Obligationen-ETFs bilden einen regelbasierten Index nach. Die Anleger können die Zusammensetzung und die Risikomerkmale ihres Engagements eindeutig sehen.
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Bewertet wie ein Index
Anders als Anlagefonds, die in der Regel einmal täglich bewertet werden, wird ein Obligationen-ETF wie ein Index bewertet. Dies ermöglicht den sofortigen Zugang zu den Obli...
Kosteneffizienz
Kosteneffizienz
Zudem sind Obligationen-ETFs kostengünstig, da sie in der Regel mit geringeren Managementgebühren verbunden sind als aktiv verwaltete Anlagefonds.

Produktpalette iShares CHF Hedged ETFs

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