IN CHINA ANLEGEN

Unsere Themen:

  • Warum es immer schwieriger wird, den Markt für chinesische Festlandaktien zu ignorieren
  • Warum mit einer schnellen Wende am chinesischen Anleihenmarkt zu rechnen ist
  • Erhalten Sie aktuelle Einblicke in den chinesischen Markt und entsprechende Indizes
  • Entdecken Sie unser Angebot an Fonds, die vom Wachstumspotenzial in China profitieren

Der Wandel beschleunigt sich

In der Zeit, in der China zur zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt nach den USA aufstieg, war es ausländischen Investoren nur begrenzt möglich, von den Wachstumschancen des Landes zu profitieren. Das ändert sich nun rapide: Die chinesische Regierung plant, den Zugang zu den Aktien- und Rentenmärkten zu liberalisieren und sie internationalen Standards anzupassen. Dies hat erhebliche Auswirkungen für alle Investoren, ob Privatanleger oder grosse institutionelle Investoren. In China finden tiefgreifende Veränderungen statt, und es könnte sich vor allem auf lange Sicht als teuer erweisen, die sich daraus ergebenden Chancen zu ignorieren.

Positionen ausländischer Investoren in China
(in % des Festlandmarktes)

Positionen ausländischer Investoren in China

Quellen: Wind, Stand: Dezember 2018. Die Bestände ausländischer Investoren an Festlandaktien und -anleihen sind Schätzungen auf Basis der Bestände im Rahmen des QFII-Programms und der Anleihenbestände im Rahmen von CIBM Direct bis 2013 sowie der Offenlegung der Bestände ausländischer Investoren an Aktien/Anleihen durch die PBoC ab 2014.

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Eine Entscheidung für hochwertige Aktien

Anleger können das Potenzial chinesischer Festlandaktien kaum noch ignorieren. Mit mehr als 3‘000 börsennotierten Unternehmen bieten chinesische A-Aktien – die an den Börsen in Shanghai und Shenzhen notiert sind – Anlegern Zugang zu einem in der Vergangenheit stark isolierten Markt. Nach und nach wurden Beschränkungen abgebaut und die Marktliberalisierung schreitet voran. Heute können ausländische Anleger über das Stock-Connect-Programm bequem mit A-Aktien handeln und Liquidität managen, ohne die strengen Quoten einhalten zu müssen, die früher verlangt wurden.

Dass chinesische A-Aktien in wichtige Indizes einbezogen werden, macht sie von einer interessanten Anlageklasse zu einer Anlageklasse, in der man investiert sein muss. Im Jahr 2018 begann MSCI, chinesische A-Aktien in seine globalen Schwellenländerindizes aufzunehmen. Im Laufe des Jahres 2019 soll die Gewichtung sukzessive erhöht werden. Häufig sind A-Aktien die einzige Möglichkeit für Anleger, in hochwertige chinesische Unternehmen zu investieren, die nachhaltige Geschäftsmodelle vorzuweisen haben, relativ unabhängig von politischen Entscheidungen sind und dabei ein hohes Wachstumspotenzial aufweisen, das auf steigenden Konsumausgaben und dem technologischen Fortschritt aufbaut.

Anleihekäufer sind willkommen

Der Aufschwung des chinesischen Anleihenmarktes geschah weitgehend ohne Beteiligung ausländischer Investoren – nur etwa 3% des Marktes mit einem Volumen von 12 Billionen US-Dollar befinden sich in ausländischer Hand. Dies dürfte sich schnell ändern. Dafür sprechen bessere Zugangskanäle und eine Angleichung an internationale Standards.

Seit April 2019 werden chinesische Staats- und Zentralbankanleihen in den Bloomberg Barclays Global Aggregate Index aufgenommen, und damit in eine wichtige Benchmark für die globalen Anleihenmärkte. Dies könnte unserer Einschätzung nach zu Kapitalzuflüssen aus dem Ausland in Höhe von 150 Milliarden US-Dollar führen – wenn man alleine die Anpassung der an den Index gekoppelten Strategien betrachtet, die innerhalb von 20 Monaten bis Ende November 2020 erfolgen soll.1 Zum gegenwärtigen Marktwert entspräche dies etwa 6% des globalen Index. Unsere Schätzung könnte sich als konservativ erweisen, vor allem wenn der chinesische Anleihenmarkt, der bereits der Zweitgrösste der Welt ist, sein aktuelles Wachstumstempo beibehält. Ausserdem sind hier die Zuflüsse noch nicht berücksichtigt, die wahrscheinlich aus aktiven Strategien kommen werden und die zwar umfangreich sein könnten, aber schwer vorherzusagen sind.

1. Nur zur Veranschaulichung. Es gibt keine Garantie, dass Prognosen eintreten werden.

Kapitalrisiko. Alle Finanzanlagen sind mit Risiken verbunden. Deshalb können der Wert einer Anlage und die mit ihr erzielten Erträge Schwankungen unterworfen sein, und der ursprüngliche Anlagebetrag kann nicht garantiert werden.

Konzentrationsrisiko
Das Anlagerisiko ist auf bestimmte Sektoren, Länder, Währungen oder Unternehmen konzentriert. Folglich ist der Fonds anfällig gegenüber lokalen wirtschaftlichen, marktbezogenen, politischen oder aufsichtsrechtlichen Ereignissen.

Kontrahentenrisiko
Die Insolvenz von Unternehmen, die Dienstleistungen, wie die Verwahrung von Vermögenswerten übernehmen, oder als Gegenpartei bei Derivaten oder anderen Instrumenten handeln, kann die Anteilsklasse Verlusten aussetzen.

Kreditrisiko
Der Emittent eines vom Fonds gehaltenen Vermögensgegenstandes zahlt möglicherweise fällige Erträge nicht aus oder zahlt Kapital nicht zurück. Kann ein Finanzinstitut seinen finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommen, werden seine Vermögenswerte von den entsprechenden Behörden gegebenenfalls einer Wertberichtigung unterzogen oder umgewandelt (so genannte „Bail-in-Verbindlichkeiten“), um das Institut zu retten.

Währungsrisiko
Der Fonds legt in anderen Währungen an. Wechselkursänderungen wirken sich daher auf den Anlagewert aus.

Derivatrisiko
Derivate reagieren äusserst stark auf Änderungen des Vermögenswerts, der ihnen zugrunde liegt, und können die Höhe der Verluste und Gewinne steigern. Der Fondswert ist demzufolge grösseren Schwankungen unterlegen. Die Auswirkungen auf den Fonds können grösser sein, wenn Derivate auf umfassende oder komplexe Weise eingesetzt werden.

Schwellenländerrisiko
Schwellenländer reagieren generell anfälliger auf wirtschaftliche oder politische Störungen als Industrieländer. Weitere Einflussfaktoren sind ein höheres „Liquiditätsrisiko“, Begrenzungen bei der Anlage in oder der Übertragung von Vermögensgegenständen, ausfallende oder verzögerte Liefg von Wertpapieren oder Zahlungen an den Fonds.

Aktienrisiko
Der Wert von Aktien und aktienähnlichen Papieren wird ggf. durch tägliche Kursbewegungen an den Börsen beeinträchtigt. Weitere Faktoren sind Meldungen aus Politik und Wirtschaft und  wichtige Unternehmensereignisse und -ergebnisse.

Liquiditätsrisiko
Geringere Liquidität bedeutet, dass es nicht genügend Käufer oder Verkäufer gibt, um Anlagen leicht zu verkaufen oder zu kaufen.

Risiko der Wechselkursabsicherung
Kurssicherungsgeschäfte schalten gegebenenfalls das Währungsrisiko im Fonds nicht vollständig aus und können die Wertentwicklung des Fonds beeinträchtigen.

Risiko von Staatsanleihen aus Schwellenländern

Von staatlichen Stellen in den Schwellenmärkten ausgegebene oder garantierte festverzinsliche Wertpapiere sind in der Regel mit einem höheren 'Kreditrisiko' behaftet als in entwickelten Volkswirtschaften.

Anlagen ohne Investment - Grade
Festverzinsliche Wertpapiere ohne Investment Grade sind anfälliger gegenüber Änderungen von Zinssätzen und weisen höhere "Kreditrisiken" auf als festverzinsliche Wertpapiere mit höherem Rating.

Ökologische, soziale und die Unternehmensführung betreffende (ESG) Risiken
Unternehmen, die sich mit bestimmten, nicht mit ESG-Kriterien vereinbaren Aktivitäten befassen, werden nur dann aus dem Referenzindex ausgeschlossen, wenn diese Aktivitäten die vom Indexanbieter festgelegten Schwellenwerte übersteigen. Anleger sollten deshalb vor einer Anlage in den Fonds eine eigene ethische Überprüfung der ESG-Beurteilungen im Referenzindex vornehmen. Ein solches ESG-Screening könnte den Wert der Anlagen des Fonds im Vergleich zu einem Fonds ohne einen solchen Filter mindern.

iShares MSCI China A UCITS ETF – Kontingentsgrenze
Sollte die Nachfrage nach dem Fonds das dem Fondsmanager gewährte Kontingent für Anlagen in chinesischen Onshore-Wertpapieren überschreiten, ist der Fondsmanager möglicherweise nicht in der Lage, zusätzliche Anlagen zu tätigen. Dies kann zur Aussetzung von Zeichnungen führen, und die Anteile des Fonds werden gegebenenfalls an einer Börse, an der sie zum Handel zugelassen sind, mit einem erheblichen Auf- oder Abschlag auf den Nettoinventarwert gehandelt.

iShares MSCI China A UCITS ETF - Besteuerung
Das Besteuerungsabkommen zwischen der Volksrepublik China und Irland sieht Ausnahmebestimmungen für chinesische Steuern auf Kapitalgewinne vor, die durch die Veräusserung der Fondsanteile in chinesischen A Shares erzielt werden. Es wird davon ausgegangen, dass der Fonds steuerbefreit ist. Trotzdem besteht das Risiko, dass die Steuerbehörden der VRC den Fonds nicht als zulässig im Rahmen des VRC/Irland-Besteuerungsabkommens erachten und solche Steuern rückwirkend einfordern. Dies würde den Anlagenwert beeinträchtigen.

iShares MSCI China A UCITS ETF - Renminbi RQFII
Der Fonds investiert im Rahmen des Investmentmanager-Programms für Renminbi Qualified Foreign Institutional Investors (RQFII) in chinesische A-Aktien. Er kann Änderungen der Richtlinien und Bestimmungen des RQFII-Programms unterliegen, die sich negativ auf den Fonds oder die RQFII-Quote und die Fähigkeit auswirken können, chinesische A-Aktien zu halten. Der Fonds unterliegt den Einschränkungen und Anforderungen für RQFII-Anlagen und den folgenden Risiken: Regulatorische, Lizenz-, Quoten- und Kapitalrückführungsrisiken, Risiken im Zusammenhang mit der Volksrepublik China, RQFII-Depotverwalter- und Brokerage-Risiken der Volksrepublik China sowie Fremdwährungsrisiken und dem Risiko eines Konflikts bei der RQFII-Quotenzuteilung in der Volksrepublik China.