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Glossar

A

Abschlag/Aufschlag gegenüber dem Nettoinventarwert (NAV)
Ein Fonds, der auf dem Sekundärmarkt zu einem Kurs gehandelt wird, der unter seinem Nettoinventarwert (NAV) liegt, wird zu einem Abschlag auf seinen NAV gehandelt. Ein Fonds der auf dem Sekundärmarkt zu einem Kurs gehandelt wird, der über seinem NAV liegt, notiert zu einem Aufschlag auf seinen NAV. iShares- Fonds können über oder unter ihren NAVs notieren. Allerdings sind die offene Struktur und der für die Schaffung und Rücknahme von iShares verwendete Mechanismus so konzipiert, dass sich der Marktkurs der iShares-Fonds kontinuierlich ihren NAVs annähert. Es ist daher höchst unwahrscheinlich, dass iShares-Fonds anhaltende Zeiträume von Abschlag oder Aufschlag auf ihren NAV aufweisen, die bei vielen geschlossenen Fonds festzustellen sind. BlackRock kann jedoch nicht garantieren, dass iShares-Fonds innerhalb spezifischer Bandbreiten ihrer NAVs gehandelt werden.

Aktiv-Fonds-Risiko

Aktiv-Fonds-Risiko, auch bekannt als erwarteter Tracking-Error, drückt aus, wie viel Tracking-Error in Relation zu einer Benchmark ein Portfolio-Manager erreicht, während er versucht, Alpha über die Benchmark hinaus zu erzeugen. In diesem Zusammenhang lässt sich Tracking-Error als die Standardabweichung des Alpha eines Managers gegenüber der Benchmark ausdrücken. Falls die Benchmark eines Fonds der S&P 500 ist und der Tracking-Error des Alpha gegenüber dieser Benchmark bei 5,5% liegt, kann man bei Annahme einer normalen Verteilung Folgendes annehmen:

  • 2/3 der Zeit dürfte das Alpha in einer Bandbreite von +5,5% und -5,5% liegen.
  • 1/6 der Zeit dürfte das positive Alpha höher als +5,5% sein.
  • 1/6 der Zeit dürfte das negative Alpha geringer als -5,5% sein.

Das bedeutet, dass der Kunde einmal alle sechs Jahre einen negativen Tracking-Error von 5,5% oder mehr verzeichnen wird. Die Toleranz eines Kunden gegenüber negativem Alpha in einem Jahr ist zwar eine wichtige Überlegung bei der Festlegung eines Risikobudgets, aber die Toleranz gegenüber diesem „einmal alle sechs Jahre negativ“-Ereignis ist besonders wichtig.

Aktiv-Fonds-Risikobudget
Eine subjektive, auf den Kunden zugeschnittene Zielgrösse zur Bestimmung des Aktiv-Fonds-Risikos , das ein Anleger bereit ist einzugehen. Kunden mit einer geringen Aktiv-Fonds-Risikotoleranz tendieren dazu, einen grösseren Teil ihrer Vermögenswerte Indexfonds zuzuteilen, um einen geringen Tracking-Error zu erreichen. Kunden, die Tracking-Error weniger Bedeutung beimessen, neigen dazu, 100% ihrer Vermögenswerte Aktiv-Fonds zuzuweisen. Risiko-Budgetierung ist ein Prozess, der üblicherweise Index- und Aktiv-Fonds kombiniert, um einen Mittelweg zu finden. Zum Beispiel kann ein Finanzberater durch die Kombination passiver und aktiver Komponenten in einem Portfolio darauf abzielen, die Risikotoleranz eines Kunden hinsichtlich Tracking-Error zu erreichen, und gleichzeitig potentiell überdurchschnittliche Renditen von Aktiv-Fonds, die darauf abzielen, eine gegenüber dem Markt überdurchschnittliche Performance zu erzielen, zu erreichen.

Aktivfonds
Ein Fonds, der darauf abzielt, eine überdurchschnittliche Performance zu erzielen, indem menschliches Urteilsvermögen und/oder quantitative Instrumente für die Auswahl von und den Handel mit Wertpapieren und Vermögensklassen eingesetzt werden. Fondsmanager von aktiven Fonds versuchen, die Performance von Indizes zu übertreffen oder spezifische Gesamtrenditeziele zu erreichen. Indexfonds-Manager dagegen versuchen, die Performance von Indizes so genau wie möglich abzubilden.

Alpha
Die Rendite, die ein Investment-Fonds in Relation zu der Rendite einer Benchmark erreicht Benchmark.

Anleihenwert
Handelbarer, langfristiger Schuldtitel eines Anleiheschuldners, der sich verpflichtet, regelmässige Zinszahlungen, Kupons genannt, zu leisten, und zu einem bestimmten Zeitpunkt den Kapitalbetrag zurückzuzahlen.

Arbitrage
Ausnutzung der Differenz zwischen den Kursen, zu denen ein Wertpapier notiert. Arbitrageure kaufen und verkaufen gleichzeitig das gleiche Wertpapier, üblicherweise auf verschiedenen Börsen oder Märkten. Im Fall von iShares-Fonds verwenden Marktteilnehmer Arbitrage, um durch den Kauf und Verkauf von iShares-Fonds und ihrer zu Grunde liegenden Wertpapiere auf den Primär- und Sekundärmärkten für iShares-Fonds einen Gewinn zu erzielen. Davon profitieren alle Anleger, sowohl Institutionen als auch Privatanleger, auf dem Sekundärmarkt für iShares, da so dazu beigetragen wird, dass der Marktkurs der iShares-Fonds nahe am Wert der zu Grunde liegenden Wertpapiere liegt.

Ask-Preis
Der niedrigste Preis, den Verkäufer für ein Wertpapier zu akzeptieren bereit sind.

Asset Allokation
Der Prozess der Streuung einer Kapitalanlage auf viele verschiedene Vermögensklassen wie Aktien, Anleihenwerte, Immobilien und Barmittel.

 


B

Basispunkt (BP)
Eine Masseinheit, entspricht 1/100stel von 1% oder 0,01%.

BBESTCSH
Bloomberg-Akronym für "Geschätzte Barmittel"

BBSHROUT
Bloomberg-Akronym für "Im Umlauf befindliche Aktien"

BBTOTCSH
Bloomberg-Akronym für "Barmittel insgesamt"

Benchmark index
Ein Finanzindex, an dem sich die Performance eines Fonds oder einer Investment-Strategie messen lässt.

Beta
Ein Mass für die Volatilität, das zeigt, wie volatil Aktien oder Fonds in Relation zu ihren Benchmark-Indizes sind. Ein Benchmark-Index hat ein festes Beta von 1. Eine Aktie oder ein Fonds mit einem Beta von mehr als 1 schwankt stärker als der Markt, während der Wert einer Aktie oder eines Fonds mit einem Beta von weniger als 1 eine geringere Fluktuation als der Markt aufweist.

Bid-Preis
Der höchste Preis, den Käufer für ein Wertpapier zu zahlen bereit sind.

 


C

Clean-Preis
Der aktuelle Kurs eines Anleihenpapiers ohne Einschluss aufgelaufener Stückzinsen.

Contract for Difference (Differenzkontrakt, CFD)
Ein Finanzinstrument, mit dem ein Anleger mit einer Finanzinstitution einen Kontrakt über den Erhalt oder die Zahlung der Differenz zwischen dem Wert eines Index am Tag der Abwicklung des Kontrakts und dem Fälligkeitsdatum eingeht. Anleger riskieren bei der Verwendung von CFDs, mehr Geld zu verlieren, als sie ursprünglich investiert haben.

Core-Anlage
Teil der Core-Anlagen in einem Core-Satellite-Portfolio. Core-Bestandteile stellen üblicherweise ein langfristiges Engagement in einem gesamten Markt oder einer gesamten geografischen Region dar. Sie sind daher normalerweise hoch diversifiziert und mit relativ geringem Risiko behaftet. Für viele Anleger sind Indexfonds die effizientesten und preisgünstigsten Instrumente für die Kombination von Core-Bestandteilen in einem Core-Portfolio. Zum Beispiel kann ein Anleger viele verschiedene iShares-Fonds als Bestandteile verwenden, um langfristige, risikoarme Core-Investments zu begründen, die zusammen mit aktiven Investment-Strategien zur Steigerung der Performance eingesetzt werden können.

Core-Satellite Portfolio
Ein Portfolio mit zwei Hauptelementen:

  • Core-Anlagen: Diese langfristigen, mit geringen Risiken behafteten Anlagen bilden die Grundlage des Portfolios. An ihnen zeigen sich die Hauptstrategien der Asset Allokation.
  • Satellite-Elemente: Diese sind kleiner als die Core-Elemente und werden eingesetzt, um durch risiko-/renditereichere Strategien oder Vermögenswerte zusätzliche Erträge für das Portfolio zu erzielen.

Core-Satellite-Investments bieten einen Rahmen, in dem Asset Allokation in reinerer und effizienterer Form umgesetzt werden kann als bei Portfolios, die 100% ihrer Vermögenswerte aktiv verwalten. Bei der gebräuchlichsten Form eines Core-Satellite-Portfolios werden Indexfonds für die Zusammenstellung von Core-Positionen verwendet. Aktiv verwaltete Satellite-Komponenten werden dann hinzugefügt, um sich in Märkten und Investment-Fonds zu engagieren, die wahrscheinlich höhere Renditen bieten.

Cost Averaging, Dollar Cost Averaging, Pound Cost Averaging
Investition einer festen Summe auf regelmässiger Basis in ein spezielles Wertpapier, oft über ein wohl diversifiziertes Investment-Instrument wie einen Investmentfonds. Das Ziel von Anlegern, die Cost Averaging betreiben, besteht darin, durch den regelmässigen Kauf und die Nichtberücksichtigung von Marktpreisen die durchschnittlichen Kosten ihrer Investitionen zu senken, indem sie schrittweise Barvermögen auf den Märkten investieren und damit das Risiko verringern, eine grosse Summe zur falschen Zeit zu investieren. Cost Averaging schützt nicht vor Verlusten in einem Portfolio.

Courtage
Die Gebühr, die einem Makler bei jedem Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers gezahlt wird. iShares-Fonds werden über Makler gehandelt, und daher ist beim Kauf oder Verkauf von iShares-Fonds eine Courtage zu zahlen. Private Anleger, die häufig handeln oder regelmässig investieren, sollten dies berücksichtigen, wenn sie entscheiden, ob iShares-Fonds ein angemessenes Instrument für ihre Investment-Anforderungen sind.

Creation Unit (Schaffungseinheit)
Masseinheit, die auf dem Primärmarkt der iShares-Fonds, wo iShares-Fonds an Marktteilnehmer ausgegeben und von Marktteilnehmern zurückgenommen werden, verwendete wird. Eine Creation Unit ist ein Paket von Tausenden von Anteilen eines iShares-Fonds und ist die kleinste Einheit, die normalerweise von Marktteilnehmern von iShares plc oder European Exchange Traded Fund Company plc gekauft oder an iShares plc oder European Exchange Traded Fund Company plc verkauft werden kann. Die Grösse der Creation Units variiert je nach iShares-Fonds. Creation Unit-Transaktionen erfolgen in Form von Sachwerten (durch den Austausch von Aktien), nicht in Form von Barvermögen, und zum Nettoinventarwert, nicht zum Marktkurs. Die Zahlung für Creation Unit-Aufträge erfolgt, indem ein Wertpapierkorb, der den Wertpapieren entspricht, aus denen der Benchmark-Index besteht, sowie Barmittel, die die akkumulierten Dividenden im Fonds widerspiegeln, auf den Fonds übertragen werden. Anteile in iShares-Fonds werden zurückgenommen, indem Creation Units im Austausch gegen einen Wertpapierkorb und eine gewisse Summe Bargeld auf den Fonds übertragen werden. Anleger, die keine Marktteilnehmer sind, handeln auf dem Sekundärmarkt. Dort können sie eine beliebige Anzahl von iShares-Fondsanteile über einen Makler zum Marktkurs kaufen oder verkaufen.

CUSIP
Eine neunstellige, ein Wertpapier eindeutig bezeichnende Nummer. CUSIP ist ein Akronym für Committee for Uniform Security Identification Procedures (Ausschuss für einheitliche Wertpapier-Kennezichnungsverfahren).

 


D

Dirty-Preis
Ein Anleihenkurs, der aufgelaufene Stückzinsen einschliesst.

Diversifikation
Streuung des Risikos durch Investition in viele verschiedene Vermögensklassen, Sektoren oder geografische Regionen. Das Ziel der Diversifikation besteht darin, die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass Verluste aus einer Investition durch Gewinne aus einer anderen Investition kompensiert werden, so dass das Risiko sinkt, dass alle Investitionen in einem Portfolio gleichzeitig an Wert verlieren.

Dividendenrendite
Die von einem Unternehmen festgesetzte Dividende je Aktie als prozentualer Anteil des aktuellen Aktienkurses.

 


E

Effektive Duration
Eine Kennzahl zur Beurteilung der Zinsempfindlichkeit eines Anleihenpapiers. Wie modifizierte Duration entspricht die effektive Duration in etwa der Veränderung des Kurses eines Anleihenwerts bei einer bestimmten Veränderung der Zinsrendite. Die effektive Duration befasst sich mit eingebetteten Optionen innerhalb von Anleihenwerten, während die modifizierte Duration nur verwendet wird, wenn alle betrachteten Anleihenwerte optionsfrei sind.

European Exchange-Traded Funds Company PLC
European Exchange-Traded Fund Company PLC ist eine offene Investment-Gesellschaft mit variablem Kapital, gegründet in Irland als offener Umbrella-Fonds mit beschränkter Haftung und gemäss der Bestimmungen der Europäischen Gemeinschaften von 1989 bezüglich Organismen für die gemeinsame Anlage in übertragbare Wertpapiere als Organismus für die gemeinsame Anlage in übertragbare Wertpapiere zugelassen. BlackRock Advisors (UK) Limited ist der Investment-Manager für die Fonds, die von European Exchange-Traded Funds Company PLC gehalten werden.

Exchange Traded Funds (ETFs)
ETF steht für "Exchange Traded Fund", also ein "Fonds, der an der Börse gehandelt wird". iShares ETFs verbinden die Vorteile von Indexfonds und Aktien in einem Produkt und ersparen weitgehend deren Nachteile. Im Unterschied zu den meisten anderen Aktien- und Fixed Income Fonds orientieren sich iShares ETFs bei der Auswahl und Gewichtung der Titel nicht an Markteinschätzungen der Fondsmanager, sondern bilden Indizes nach. Indizes werden von einer Reihe von Anbietern berechnet. Ein Index spiegelt die Entwicklung eines bestimmten Teilmarktes des weltweiten Finanzgeschehens wider, indem er einzelne Wertpapiere auswählt und bestimmt, wie diese zueinander gewichtet werden. Durch den Handel eines einzigen iShares ETFs lassen sich so Positionen in ausgewählten Märkten und Anlageklassen auf- oder abbauen. Dabei verläuft die Transaktion für den Investor so einfach und unkompliziert wie der Handel einer einzigen Aktie.

 


F

Free-Float
Die Anzahl der Aktien eines Unternehmens, die auf dem offenen Markt von Privat- oder institutionellen Anlegern gekauft werden können.

Fungibel
Börsengängig. Der Begriff wird oft für Finanzinstrumente verwendet, die hinsichtlich ihrer Spezifikationen identisch sind, zum Beispiel iShares-Fonds und ihre zu Grunde liegenden Bestandteile. Andere Beispiele für hoch fungible Investment-Instrumente sind Optionen und Futures-Kontrakte, die hoch standardisierte Instrumente sind. Dagegen sind Forwardgeschäfte und Swaps nicht fungibel, weil es sich bei ihnen um individuell angepasste Geschäfte handelt. Hoch fungible Instrumente sind tendenziell sehr liquide, daher sind die Transaktionskosten in der Regel niedrig.

Futures
Finanzkontrakte, die den Verkauf von Finanzinstrumenten (zum Beispiel ein Marktindex) oder physischen Waren (zum Beispiel Öl) für eine zukünftige Lieferung regeln. Teilnehmer an Futures-Kontrakten gehen Positionen zu dem ihrer Ansicht nach zukünftigen Wert eines Finanzinstruments oder einer Ware ein. Futures werden häufig von institutionellen Anlegern, darunter auch Investmentfonds, für viele verschiedene Anwendungsbereiche, zum Beispiel Risikokontrolle durch Hedging oder für ein Engagement bei Vermögensklassen eingesetzt.

 


G

Gewichtete durchschnittliche Laufzeit
Die Summe der Kupons eines Anleihenwerts gewichtet um den Marktwert.

Gewichteter durchschnittlicher Kupon
Die Summe der Kupons eines Anleihenwerts gewichtet um den Marktwert.

Gewinn je Aktie (EPS)
Ein Indikator für die Rentabilität eines Unternehmens. Der Gewinn eines Unternehmens geteilt durch die Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien. Wird berechnet als:
Reingewinn - Dividenden auf Vorzugsaktien
Durchschnittliche Zahl im Umlauf befindlicher Aktien

 


H

Halten
Der Besitz eines Wertpapiers nach dem Kauf.

Hedging
Reduzierung des Risikos negativer Kursbewegungen einer Investition durch Eingehen einer kompensierenden Position in einem anderen Investment. Zum Beispiel könnte ein Anleger eine Aktie kaufen und gleichzeitig einen Futures- Kontrakt, im Rahmen dessen die Aktie zu einem festen Preis verkauft wird, verkaufen.
Anleger sollten sich bewusst sein, dass der Einsatz von Derivaten den Verlust des gesamten von ihnen investierten Geldes zur Folge haben kann und sie später möglicherweise noch mehr bezahlen müssen.

 


I

iNAV (Indikativer Nettoinventarwert)
Indikative Nettoinventarwerte für Exchange Traded Funds (ETFs) werden auch indikative optimierte Portfolio-Werte (IOPVs) oder zu Grunde liegende Handelswerte genannt und werden mindestens einmal pro Minute von ETF-Depotbanken und Drittanbietern wie Bloomberg berechnet. iNAVs werden unter Berücksichtigung der Marktkurse der einzelnen Portfoliobestandteile eines Fonds berechnet. Die meisten nicht börsennotierten offenen Investmentfonds berechnen den NAV einmal pro Tag oder seltener. Mit dem iNAV erhalten Anleger einen minutengenauen Indikator für den Wert eines ETF. Anhand dieses Wertes können sie ihre eigenen Berechnungen überprüfen. Ausserdem können sie durch den Vergleich des iNAV mit Bid-Ask-Spreads feststellen, ob ein ETF auf dem Markt fair bewertet ist.

Index
Eine statistische Zusammensetzung, die Veränderungen der Wirtschaft oder der Finanzmärkte misst, oft ausgedrückt in prozentualen Veränderungen

Indexfonds
Ein Fonds, der darauf abzielt, die Renditen eines bestimmten Index genau abzubilden. Dies wird entweder über eine vollständige Replikationsstrategie erzielt, bei der jede Aktie eines Index in Übereinstimmung mit ihrer Gewichtung im Index gehalten wird, oder über einen Korb von Aktien, deren Gesamtrenditen wahrscheinlich die Indexrenditen widerspiegeln.

Indexzertifikate
Ein Derivat oder ein Korb übertragbarer Wertpapiere, die von einer Finanzinstitution in Form eines Schuldscheins emittiert werden, den ein Anleger kaufen kann, um sich in einer zu Grunde liegenden Aktie oder einem zu Grunde liegenden Aktienkorb zu engagieren. Sie haben im allgemeinen keine feste Laufzeit und zahlen keine Dividenden.

Interne Verzinsung (IRR)
Interne Verzinsung (IRR) ist der Diskontsatz, zu dem der derzeitige Wert der zukünftigen Cashflows einer Investition den Kosten der Investition entspricht. Sie wird ermittelt durch einen Trial-and-Error-Prozess: Wenn die Kapitalwerte der Kapitalabflüsse (die Kosten der Investition) und der Kapitalzuflüsse (Renditen der Investition) Null ergeben, ist der verwendete Diskontsatz die IRR.

Investment-Trust
Eine Form eines geschlossenen Investment-Fonds, der als ein Unternehmen strukturiert ist, dessen Aktien wie andere börsennotierte Unternehmen an einem Aktienmarkt gehandelt werden. Die Zahl der von einem Investment-Trust emittierten Anteile ist fest, es sei denn, die Anteilseigner und das Management des Trusts vereinbaren die Emission weiterer Anteile. Die Kurse der Anteile eines geschlossenen Fonds unterliegen den Gesetzen von Angebot und Nachfrage, und daher kann es sein, dass der Kurs nicht den Nettoinventarwert (NAV) der zu Grunde liegenden Vermögenswerte im Fonds widerspiegelt, sondern dass der Fonds zu einem Auf- oder Abschlag gehandelt wird.

Investmentfonds
Ein Fonds, der Anlegern Zugang zu einem diversifizierten Investment-Portfolio bietet. Einige Investmentfonds spezialisieren sich zum Beispiel darauf, ausschliesslich in Aktien zu investieren, die von grossen Unternehmen in einem bestimmten Land oder auf einem bestimmten Markt emittiert werden. Andere Investmentfonds bieten Zugang zu vielen verschiedenen Vermögenswerten oder Märkten. Jeder Anteilseigner eines Investmentfonds partizipiert an den Gewinnen oder Verlusten des Fonds. Viele Investmentfonds sind offene Fonds und können daher Anteile ausgeben und zurücknehmen, wenn die Nachfrage nach Anteilen steigt oder fällt. iShares-Fonds sind Beispiele für offene Investmentfonds, die darauf abzielen, die Renditen von Markt indizes abzubilden.

iShares PLC
iShares PLC ist eine offene Investment-Gesellschaft mit variablem Kapital, gegründet in Irland als Umbrella-Fonds mit beschränkter Haftung und gemäss der Bestimmungen der Europäischen Gemeinschaften von 1989 bezüglich Organismen für die gemeinsame Anlage in übertragbare Wertpapiere als Organismus für die gemeinsame Anlage in übertragbare Wertpapiere zugelassen. iShares PLC besteht aus separaten Investment-Portfolios, die viele verschiedene Indizes abbilden. BlackRock Advisors (UK) Limited ist der Anlageberater für die von iShares PLC gehaltenen Fonds.

iShares Trust
iShares Trust besteht aus separaten Investment-Portfolios, die Lehman-Indizes und den GS $ InvesTop Corporate Bond Index abbilden. BlackRock Fund Advisors ist der Anlageberater für die von iShares PLC gehaltenen Fonds. iShares Trust ist eine registrierte Investment-Gesellschaft, die von der Securities and Exchange Commission im Rahmen des Registered Investment Companies Act von 1940 reguliert wird.

iShares, Inc.
iShares, Inc. besteht aus separaten Investment-Portfolios, die MSCI-Indizes abbilden. BlackRock Fund Advisors ist der Anlageberater für die von iShares Inc. gehaltenen Fonds.
iShares, Inc. ist eine registrierte Investment-Gesellschaft, die von der Securities and Exchange Commission im Rahmen des Registered Investment Companies Act von 1940 reguliert wird.

iShares-Fonds
Ein Sortiment von Exchange Traded Funds (ETFs), die von BlackRock verwaltet und vermarktet werden. iShares-Fonds sind hinsichtlich ihres verwalteten Vermögens und der Vielfalt ihres Produktsortiments eine der grössten Familien von ETFs. Mit iShares-Fonds können sich Anleger in vielen verschiedenen Vermögensklassen engagieren, da die Fonds darauf abzielen, die Renditen regionaler, Landes-, Sektor- und Stil-Indizes abzubilden.

ISIN
Internationale Wertpapiernummer (International Securities Identification Number). Ein eindeutiger internationaler Code zur Bezeichnung einer Wertpapieremission. In jedem Land gibt es eine nationale Agentur zur Kennzeichnung von Wertpapieren; sie vergibt ISIN-Wertpapiernummern in diesem Land.

 


J

Jährlicher Umschlag
Der wertmässige Prozentsatz von Wertpapieren in einem Portfolio, die jedes Jahr verkauft und durch neue Titel ersetzt werden. Indexfonds haben tendenziell einen viel niedrigeren Umschlag als AktivFonds und haben daher wahrscheinlich geringere Handelskosten, die an die Anleger weitergegeben werden und die Performance belasten.

 


K

Kapitalgewinn
Ein Gewinn aus dem Verkauf von Wertpapieren.

KGV (Kurs/Gewinn-Verhältnis)
Ein Bewertungsverhältnis, das den Aktienkurs eines Unternehmens mit seinem Gewinn je Aktie vergleicht. Berechnet als der Marktwert je Aktie geteilt durch den Gewinn je Aktie (EPS).

Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV)
Eine Verhältniszahl, um den Marktwert eines Titels mit seinem Buchwert zu vergleichen. Wird berechnet, indem der aktuelle Aktienkurs durch den Buchwert des jüngsten Quartals geteilt wird. Buchwert = Vermögensgegenstände minus Verbindlichkeiten.

 


L

Laufende Verzinsung (oder Running Yield)
Ein Mass der kurzfristigen Renditen, berechnet als der Kupon eines Anleihenwertes geteilt durch seinen Clean-Preis. Sie ignoriert explizit Kapitalgewinne oder -verluste bei einem Anleihenwert und wird daher nicht für die Berechnung der Gesamtrendite verwendet.

Laufzeit

  1. Die Zeit, bis der Nennwert eines Anleihenwerts zurückgezahlt werden muss.
  2. Das Ende der Laufzeit eines Wertpapiers

Limit Order
Eine konditionelle Handelsanweisung, im Rahmen derer ein Makler nur handeln darf, wenn ein vorher genanntes Kursniveau (oder ein besseres) erzielt werden kann.

Liquidität
Die Liquidität ist das zentrale Kriterium zur Beurteilung der Marktqualität in Bezug auf Möglichkeit und Kosten, ein Wertpapier an einer Börse zu (ver-)kaufen. Bei hoher Liquidität kann der Austausch von Geld und Wertpapieren jederzeit zu geringen Handelskosten erfolgen.

M

Macaulay Duration
Die gewichtete durchschnittliche Restlaufzeit der Cashflows eines Anleihenwerts. Die Gewichtung basiert auf dem derzeitigen Wert jedes Cashflows geteilt durch den Kurs.
Margenkauf
Geldaufnahme zum Kauf von Wertpapieren in einem Brokeragekonto.

Market Order
Ein Handelsauftrag, unter dem ein Makler unverzüglich kaufen oder verkaufen und den vom Markt gebotenen Kurs akzeptieren muss.

Marktkapitalisierung
Der Gesamtwert eines Unternehmens. Wird berechnet als die Gesamtzahl der Aktien multipliziert mit dem aktuellen Aktienkurs.

Marktkurs
Der Kurs eines Vermögenswerts, der sich durch Angebot und Nachfrage ergibt. Während offene Fonds üblicherweise zum Nettoinventarwert (NAV) gekauft und verkauft werden, kann der Marktkurs eines iShares-Fonds von seinem NAV abweichen. Allerdings ist der Prozess der Ausgabe und Rücknahme von Anteilen der iShares-Fonds so konzipiert, dass sichergestellt wird, dass die iShares-Fonds in der Regel zu Marktkursen gehandelt werden, die nahe an ihren NAVs liegen.

Marktrendite
Die Gesamtrendite eines Exchange Traded Fund (ETF), die sich aus dem Marktkurs zum Anfang und zum Ende der Haltezeit ergibt. Diese kann von der Nettoinventarwert (NAV)-Rendite des ETF abweichen. Die von Anlegern auf dem Sekundärmarkt erzielte Rendite ist die Marktrendite. Die von Marktteilnehmern mit dem Handel von Creation Units auf dem Primärmarkt erzielte Rendite ist die NAV-Rendite.

Marktteilnehmer, (oder Befugter Teilnehmer)
Grosse Finanzinstitutionen, die Anteile in iShares-Fonds in Creation Units (Grössen üblicherweise 50.000 bis 200.000 Anteile) kaufen und zurückgeben. Marktteilnehmer erwerben Anteile in iShares-Fonds durch die Übergabe der dem betreffenden Index zu Grunde liegenden Aktien in Form von Sachwerten und einer kleinen Summe Bargeld im Austausch für iShares-Creation Units. Um Creation Units zurückzuverkaufen, übertragen Marktteilnehmer Anteile in iShares-Fonds im Austausch gegen Aktien aus dem dem betreffenden Index zu Grunde liegenden Aktienkorb zuzüglich einer geringen Summe Bargeld.

Markttiefe
Tiefe Orderbücher erlauben es Investoren, auch grosse Mengen ohne Bedenken zu kaufen. Solange der Auftrag des Kunden gleich oder geringer als die an der Börse angebotene Order ist, kann er sich sicher sein, dass das Geschäft vollständig zum genannten Preis ausgeführt wird.
Deswegen gilt: Je tiefer das Orderbuch (d.h. je mehr Einheiten gekauft/verkauft werden können), desto sicherer wissen Kunden, dass sie den angezeigten Kurs für eine grosse Transaktion auch tatsächlich erzielen können.

Mittlere Marktkapitalisierung
Die mittleren Anlagewerte bei einem Ranking dieser Anlagewerte nach Kapitalisierung.

Modified Duration
Eine Kennzahl zur Berechnung der Sensitivität des Kurses eines Anleihenwertes gegenüber Zinsveränderungen. Entspricht der Macaulay Duration geteilt durch (1+(Anleihenrendite/k), wobei k die Anzahl der in einem Jahr gezahlten Kupons ist. Sie ist daher umgekehrt proportional zu der ungefähren prozentualen Veränderung eines Kurses bei einer bestimmten Veränderung der Rendite.

MSCI-Indizes
Die Morgan Stanley Capital International (MSCI)-Indizes werden in allen Ländern auf einheitliche Weise erstellt. Sie umfassen mehr als 20 entwickelte Märkte und über 25 Emerging Markets. Dieser einheitliche Ansatz der Indexerstellung stellt die angemessene Repräsentation der zu Grunde liegenden Branchenverteilung und Marktkapitalisierung der Länder sicher und ermöglicht es Anlegern, die Aktienperformance von Märkten, Regionen und Sektoren genau zu vergleichen.

 


N

Nasdaq
Die erste elektronische Börse der Welt, die 1971 in den USA eingeführt wurde und an der heute viele wohl bekannte Unternehmen aus der High-Tech-Branche gehandelt werden. Sie bietet Kurse und ermöglicht den Handel mit etwa 5.000 aktiv gehandelten Aktien. Nasdaq ist ein Eigenname und entstand aus der Abkürzung NASDAQ - National Association of Securities Dealers.

Nettoinventarwert (NAV)
Der Wert jedes Anteils eines Fonds hinsichtlich des Werts der zu Grunde liegenden Portfoliowerte. Der NAV errechnet sich aus dem Gesamtwert eines Fonds (Aktien plus Barvermögen und Sonderposten, abzüglich Gebühren) geteilt durch die Anzahl der emittierten Anteile. Wie alle Exchange Traded Funds (ETFs) werden iShares-Fonds zu ihren Marktkursen gekauft und verkauft. Diese können einen Auf- oder Abschlag gegenüber dem NAV darstellen. Der Prozess der Ausgabe und Rücknahme von iShares-Fonds ist so konzipiert, dass sich die Marktkurse der Fonds immer in Richtung des NAV bewegen. Somit werden die anhaltenden Phasen von Auf- oder Abschlag gegenüber dem NAV vermieden, die bei vielen geschlossenen Fonds festzustellen sind.

Nettoinventarwert (NAV)-Rendite
Die Gesamtrendite eines Exchange Traded Fund (ETF), die sich aus dem NAV zum Anfang und zum Ende der Haltezeit ergibt. Diese kann von der Marktrendite des ETF abweichen. Die von Anlegern auf dem Sekundärmarkt erzielte Rendite ist die Marktrendite, nicht die NAV-Rendite. Die von Marktteilnehmern mit dem Handel von Creation Units auf dem Primärmarkt erzielte Rendite ist die NAV-Rendite.

 


O

Offene Investment-Gesellschaft (OEIC)
Wie der Name schon sagt, ein als Unternehmen strukturierter Fonds mit einer offenen Struktur. OEICs emittieren Anteile, die entsprechend der Nachfrage der Anleger ausgegeben oder zurückgenommen werden. So wird der Nettoinventarwert der zu Grunde liegenden Investments des Fonds widergespiegelt. Viele OEICs verwenden „single pricing (Einheitspreise)“. Dabei werden Anteile zum gleichen aktuellen Kurs und nicht zu einem Bid-Preis oder Ask-Preis gekauft und verkauft.

Offener Fonds
Eine weit verbreitete Struktur eines Investmentfonds , die von vielen Exchange Traded Fund (ETF)-Familien wie zum Beispiel auch den iShares-Fonds eingesetzt wird. Bei offenen Fonds ist die Zahl der Anteile, die sie emittieren können, nicht begrenzt, so dass sie zu oder nahe an ihrem Nettoinventarwert (NAV) notieren können.

 


P

Passivstrategien, Index-Tracking
Eine Anlagestrategie, mit der ein Fondsmanager darauf abzielt, die durchschnittliche Performance eines von einem Index repräsentierten Marktes oder einer Gruppe von Aktien abzubilden. iShares-Fonds verwenden Index-Tracking-Strategien.

Primärmarkt
Der Handelsplatz, an dem die Anteile eines Fonds ausgegeben oder zurückgenommen werden. Er erlaubt autorisierten Teilnehmern (Authorised Participants, APs), die anteiligen Basiswerte eines ETFs – oder den Gegenwert in Bargeld – gegen die Anteile des ETFs zu tauschen.
Bei iShares ETFs gibt es keine einzelne Handelsabteilung, die den Preis für die Ausgabe und Rücknahme stellt – vielmehr folgt der Preis des ETF dem gewichteten Durchschnittspreis der zugrunde liegenden Fondsbestandteile.
Dies gibt den APs die Gewissheit, dass es keinen Interessenskonflikt zwischen iShares und ihrem eigenen Geschäft gibt und ermöglicht eine vollkommene Transparenz. Der Preis des Fonds ist jederzeit durch Berechnung der ihm zugrunde liegenden Bestandteile erzielbar, im Gegensatz zu Preisen für die Ausgabe oder Rücknahme, die von einer eigenen Handelsabteilung des Anbieters gestellt werden.

 


Q

Kein Glossar verfügbar Q

 


R


Ein Massstab dafür, wie genau die Performance eines Fonds mit einem Index korreliert. Er kann sich zwischen 0,00 und 1,00 bewegen. Ein R² von 1,00 entspricht einer perfekten Korrelation, während ein R² von 0,00 keine Korrelation bedeutet.

 


S

Sekundärmarkt
Die Handelsplätze für Käufer und Verkäufer der ETF-Anteile. Das Geschäft erfolgt entweder an einer Börse oder ausserbörslich.
Das System aus mehreren Kursmaklern regt eine höhere Zahl von Market Makern zum Handel mit iShares an. Mehr Market Maker bedeuten wiederum engere Spreads (Geld-Brief-Spannen), ein „tieferes“ Orderbuch (grössere Marktbreite) sowie eine bessere Ausführungspraxis für Transaktionen, da konkurrierende Kräfte den Markt Makern einen bestmöglichen Service abfordern – andernfalls drohen Umsatzeinbussen an die Mitbewerber.

Sharpe-Ratio
Ein risikobereinigte Masszahl der Performance. Zur Berechnung der Sharpe-Ratio wird die Überschussrendite eines Fonds gegenüber dem risikolos erzielbaren Zins (zum Beispiel Bunds, Treasury-Bonds oder Gilts) durch die Standardabweichung geteilt. Je höher die Sharpe-Ratio, desto besser ist die risikobereinigte Performance eines Fonds.

Short verkaufen
Vermögenswerte verkaufen, die Sie nicht besitzen. Short-Verkäufer zielen darauf ab, einen Gewinn zu verzeichnen, indem sie Vermögenswerte verkaufen, die sie nicht besitzen, da sie erwarten, dass die Vermögenswerte an Wert verlieren und daher zur Abwicklung des Geschäfts zu einem billigeren Preis gekauft werden können.

Spread, Bid-Ask-Spread oder Kurs-Spread, Geld-Brief-Spanne
Der Unterschied zwischen Geldkurs (Angebotspreis, Rücknahmepreis, Bid) und Briefkurs (Ausgabepreis, Ask).
Betrachten Sie hierzu das folgende Beispiel: Ein Investor möchte 1.000 Einheiten eines ETFs kaufen. Der Investor schaut auf das Orderbuch, um zu sehen, wie tief der Markt ist: Es werden 10.000 Einheiten angeboten. Der Investor weiss, dass der Auftrag ausgeführt werden wird.
Der Investor schaut sich nun den mittleren und/oder letzten Kurs an, um näherungsweise den Handelspreis des ETFs zu erfahren. Dieser Kurs liegt aktuell bei 10,00 Euro. Der Kunde schaut dann auf den Spread, wo die Angebote bei 9,50 - 10,50 Euro liegen (Verkaufen – Kaufen) und kauft zum angebotenen Preis von 10,50 Euro.

Kosten des Kaufs (ohne Beachtung von Maklergebühren) = 1.000 x 10,50 Euro = 10.500 Euro.
Wäre jedoch der Spread enger gewesen, zeigt sich der Vorteil für den Investor.
Wenn der Investor aus dem obigen Beispiel 1.000 Einheiten desselben ETFs erwerben möchte, nun aber feststellt, dass der Spread 9,99 – 10,01 Euro beträgt (Verkaufen – Kaufen) und zum angebotenen Preis von 10,01 Euro kauft, ergibt sich das folgende Szenario:

Kosten des Kaufs (ohne Beachtung von Maklergebühren) = 1.000 x 10,01 Euro = 10.010 Euro.
Der Vorteil des engeren Spreads liegt für den Investor auf der Hand und führt hier zu einer Einsparung von 490 Euro (10.500 Euro - 10.010 Euro = 490 Euro).
Das unten stehende Diagramm veranschaulicht an einem einfachen Beispiel, wie das gestiegene Handelsvolumen des iShares FTSE 100 UCITS ETF (Inc) an der Amsterdamer Euronext-Börse mit der Zeit zu einer Reduzierung der Spreads geführt hat und so die Transaktionskosten für diesen Fonds immer weiter senken konnte.

Standardabweichung
Ein Mass der Volatilität eines Fonds, ausgedrückt als Prozentzahl. Standardabweichung misst die durchschnittliche Variabilität der Renditen eines Fonds während eines Zeitraums. Die Standardabweichung stabilerer Investments wie Geldmarktfonds liegt nahe an Null, während hoch riskante Aktienfonds normalerweise höhere Standardabweichungen aufweisen. Eine Standardabweichung von 10 bedeutet, dass ein Fonds etwa 68% der Zeit um 10% von seinem mittleren (durchschnittlichen) Kurs abweichen wird.

Stilabweichung
Wenn sich das Investment-Portfolio eines Fonds vom genannten Investment-Ziel wegbewegt, zum Beispiel durch eine Investition in Vermögenswerte ausserhalb der Ziel-Vermögensklasse.

Stop Order
Eine Handelsanweisung, die einem Makler sagt, wann er handeln soll. Sobald auf einem Markt das Kursniveau des Stop erreicht ist, wird dies ein Market Order und könnte zu einem besseren oder schlechteren Kurs als dem Stop-Niveau ausgeführt werden. Stops werden üblicherweise als Mechanismus zum Risikomanagement eingesetzt, um Positionen zu schliessen, um Verluste zu begrenzen.

System aus mehreren Kursmaklern (Multi-dealer model)
Ein ETF-Geschäftsmodell, das mehreren Händlern die Ausgabe und Rücknahme von ETF-Anteilen bei einem Fonds erlaubt, zum Preis der jeweils zugrunde liegenden Fondsbestandteile. Dies steht im Gegensatz zu einem System, bei dem die eigene Handelsabteilung des Anbieters den Händlern einen Kurs für den Fonds stellt.

 


T

Total Expense Ratio (Gesamtkostenquote, TER)

Die von einem Fonds zur Abdeckung der Verwaltungsgebühren, der Treuhandgebühren, der Lizenzgebühren und der betrieblichen Kosten wie Handel und Verwahrung gezahlten Aufwendungen. Die TER wird als Prozentsatz der Vermögenswerte eines Fonds ausgedrückt. Sie beinhaltet nicht die beim Kauf und Verkauf von Anteilen in iShares-Fonds an Makler gezahlten Courtagen

Tracker-Fonds, Trackers

  1. Ein Investment-Fonds, der durch Investitionen in die im Index gelisteten Unternehmen die gleiche Gesamtrendite wie ein zu Grunde liegender Index erzielen will. Der Begriff wird üblicherweise für herkömmliche Formen von Indexfonds wie diejenigen, die als OEICs, SICAVs oder Unit Trusts strukturiert sind, verwendet. In Europa kann sich „Tracker“ auch auf Exchange Traded Funds wie iShares-Fonds beziehen. 2. Jede Form von synthetischen Finanzinstrumenten (Derivaten), die so konzipiert sind, dass sie einen Marktindex oder einen Unterindex abbilden. Siehe auch Indexfonds, Passivstrategien, Index-Tracking und Exchange Traded Funds.

Tracking-Error

Gibt an, um wie viel die Performance eines Fonds von der Performance des Benchmark-Index abweicht. Indexfonds, die darauf abzielen, die Performance ihrer Benchmark-Indizes abzubilden, haben in der Regel einen niedrigen Tracking-Error. Allerdings kann man bei Indexfonds, einschliesslich iShares-Fonds, aufgrund von Verwaltungs- und Handelskosten und -Gebühren ein gewisses Mass an Tracking-Error erwarten. Siehe auch Aktiv-Fonds-Risiko (Erwarteter Tracking-Error).

 


U

Kein Glossar verfügbar U

 


V

Kein Glossar verfügbar V

 


W

Wachstumsaktien
Aktien von Unternehmen, die während mehrerer Jahre überdurchschnittlich schnelle Gewinnzuwächse verzeichnet haben und von denen man erwartet, dass sie auch weiterhin ein überdurchschnittlich hohes Gewinnwachstum aufweisen werden. Üblicherweise riskanter als durchschnittliche Aktien weisen sie höhere Kurs/Gewinn-Verhältnisse auf und schütten nur geringe oder keine Dividenden an Aktionäre aus.

WSJ-Name
Bezeichnung der iShares Fonds im Wall Street Journal.

 


X

Kein Glossar verfügbar X

 


Y

Yield to Maturity
Die Rendite, die mit einem Anleihenwert oder einem anderen festverzinslichen Wertpapier erzielt werden würde, wenn der Anleihenwert bis zur Fälligkeit gehalten werden würde. Falls ein Anleihenwert zu einem Abschlag notiert, ist die Yield to Maturity höher als die derzeitige Rendite. Falls ein Anleihenwert zu einem Aufschlag notiert, ist die Yield to Maturity geringer als die derzeitige Rendite.

 


Z

Zurücknehmen
Fondsanteile oder Units zu ihrem aktuellen Wert gegen entweder Bargeld oder „Sachwerte“ (als Wertpapierpaket) eintauschen.