SMART BETA ERKLÄRT: EINFÜHRUNG IN SMART BETA

Risikokapital. Alle Finanzanlagen sind mit Risiken verbunden. Deshalb können der Wert einer Anlage und die mit ihr erzielten Erträge Schwankungen unterworfen sein, und der ursprüngliche Anlagebetrag kann nicht garantiert werden.

Das Instrumentarium für Anleger ist vielfältiger geworden und enthält jetzt auch neue Produkte, wie Smart-Beta-ETFs. Aber was ist «Smart Beta»?

Wir alle müssen unsere finanziellen Ziele erreichen, aber Investieren kann eine herausfordernde Aufgabe sein. Die gute Nachricht ist, dass sich das Instrumentarium der Anlagestrategien ständig weiterentwickelt, ebenso wie unser Verständnis dafür, wie die Märkte funktionieren. Dank der zunehmenden technologischen Fortschritte und der immer grösseren Verbreitung von Indexanlagen gewinnt heute eine neue Gruppe von Produkten an Bedeutung: Smart-Beta-Strategien.

Wie funktionieren Smart-Beta-Strategien?

... Durch die Ausrichtung auf «Faktoren»

  • Faktoren sind breite und in der Vergangenheit beständige Renditetreiber und in jedem Portfolio vorhanden. Anleger haben bereits Engagements in Faktoren, ob sie es wissen oder nicht.1
  • Das Konzept der Faktoren ist nichts Neues. Akademische Untersuchungen haben seit den 1930er Jahren systematisch Faktoren als Treiber von Renditen innerhalb und unter den Anlageklassen, aber auch unter Märkten und Ländern identifiziert.2
  • Es gibt viele verschiedene Arten von Faktoren, Der bekannteste ist der Substanzwert, der für wertorientierte Anlagen genutzt wird. Dabei werden Aktien bevorzugt, die im Vergleich zu ihren Fundamentaldaten unterbewertet erscheinen. Dieser Anlagestil wird von vielen Portfoliomanagern seit Jahrzehnten verfolgt.
  • Seit Jahrzehnten setzen institutionelle Anleger und aktive Fondsmanager gezielt auf Faktoren, um Überschussrenditen zu erwirtschaften und die Risikoquellen in einem Portfolio im Griff zu behalten. Smart-Beta-Strategien demokratisieren diese bewährten Ertragsquellen und ermöglichen es auch den Anlegern, auf diese Faktoren zu setzen..

1. Quelle: MSCI, https://www.msci.com/www/blog-posts/what-is-factor-investing-/0165572817

2. Die historische Outperformance dieser Faktoren geht unter anderem aus den folgenden veröffentlichten Researchberichten hervor:
– J. Bender, R. Briand, D. Melas, R, A. Subramanian, «Foundations of Factor Investing.» MSCI, Dezember 2013
– Value: J. Lakonishok, A. Shleifer, R. Vishny, «Contrarian Investment, Extrapolation, and Risk.» Journal of Finance, 1994.
– Momentum: N. Jegadeesh und S. Titman, «Returns to Buying Winners and Selling Losers: Implications for Stock Market Efficiency.» Journal of Finance, 1993.
– Qualität: R. Sloan, «Do Stock Prices Fully Reflect Information in Accruals and Cash Flows About Future Earnings.» Accounting Review, 1996.
– Geringe Volatilität: R. Clarke, H. Silva und S. Thorley, «Minimum-Variance Portfolios in the U. S. Equity Market,» Journal of Portfolio Management, 2006.

Es gibt keine Gewähr, dass die Performance von Fonds, die Engagements in bestimmten quantitativen Anlagemerkmalen («Faktoren») bieten, verbessert oder ihr Risiko reduziert wird. In bestimmten Marktumfeldern können Engagements in solchen Anlagefaktoren die Performance beeinträchtigen, möglicherweise für längere Zeiträume. Unter solchen Umständen, könnte der Fonds danach streben, das Engagement in den angestrebten Anlagefaktoren beizubehalten und nicht in andere Faktoren umschichten, was in Verlusten resultieren kann.

Wie können Smart-Beta-Strategien genutzt werden?

Heute sind Faktorinvestitionen über Smart-Beta-Strategien zugänglich. Smart-Beta-Strategien streben in der Regel danach, Faktor-Engagements zu schaffen, indem sie systematische, regelbasierte Ansätze verwenden, die auf öffentlich verfügbaren Indexdaten beruhen. Smart-Beta-Strategien sind in Form verschiedener Anlageinstrumente verfügbar, unter anderem als Investmentfonds und ETFs.

Was spricht für den Einsatz von Smart Beta in einem Portfolio?

Traditionelle aktiv verwaltete und indexgebundene Fonds können Anlegern helfen, ihre finanziellen Ziele zu erreichen. Sie müssen jedoch nicht die einzige Lösung darstellen. Smart-Beta-Strategien können neben traditionellen Basiskomponenten eingesetzt werden, um verschiedene Anlageergebnisse anzustreben.

In dieser Reihe befassen wir uns mit wichtigen Fragen, vor denen Anleger stehen, wenn es darum geht, Smart-Beta-Strategien in ihrem Portfolio umzusetzen, wie etwa:

  • Welche verschiedenen Arten von Smart-Beta-Strategien gibt es, und welche Ergebnisse können sie potenziell erreichen?
  • Wie setzen andere Anleger Smart-Beta-Strategien in ihren Portfolios um?
  • Welche Due Diligence ist erforderlich, um Smart-Beta-Anlagen umzusetzen?

Risiken:
Das Anlagerisiko konzentriert sich auf bestimmte Branchen, Länder, Währungen oder Unternehmen. Infolgedessen reagiert der Fonds empfindlicher auf lokale wirtschaftliche, marktspezifische, politische oder aufsichtsrechtliche Ereignisse.

Kontrahentenrisiko: Die Insolvenz von etlichen Institutionen, die Dienste wie die Verwahrung von Vermögenswerten anbieten, oder sich als Kontrahenten zu Derivaten oder andere Instrumente ansetzen, mag die Anlageklasse an finanziellen Verlusten aussetzen.

Währungsrisiko: Der Fonds investiert in anderen Währungen. Schwankungen in den Umrechnungskursen können daher den Wert der Anlage beeinflussen.

Schwellenmärkte reagieren generell anfälliger auf wirtschaftliche oder politische Störungen als Industrieländer. Weitere Einflussfaktoren sind ein höheres „Liquiditätsrisiko“, Begrenzungen bei der Anlage in oder der Übertragung von Anlagewerten, ausfallende oder verzögerte Lieferung von Wertschriften oder Zahlungen an den Fonds.

Der Wert von Aktien und aktienbezogenen Wertschriften kann durch tägliche Börsenbewegungen beeinflusst werden. Andere einflussreiche Faktoren sind politische und wirtschaftliche Ereignisse, Unternehmenserträge und bedeutsame Firmenveranstaltungen.

Die ESG-Bewertung vom Benchmark-Index über die Leistung eines Emittenten soll relativ gegenüber den Standards der anderen Industrieteilnehmer betrachtet werden. Investoren sollten daher persönlich eine ethische Bewertung vom ESG-Screening des Benchmark-Indexes vornehmen, bevor sie in den Fonds investieren. Ein solches ESG-Screening kann sich nachteilig auf den Wert der Anlagen des Fonds im Vergleich zu einem Fonds ohne solches Screening auswirken.

Faktorfokus-Risiko: Indizes mit einem Faktorfokus sind weniger diversifiziert als ihr Parent-Index, da sie überwiegend einem einzelnen Faktor ausgesetzt sind und nicht dem Multifaktor-Exposure der meisten Indizes. Daher werden sie stärker den faktorbezogenen Marktbewegungen ausgesetzt sein. Investoren sollten diesen Fonds als Teil ihrer breiteren Anlagestrategie betrachten.

Indizes mit einem Faktorfokus sind weniger diversifiziert als ihr Parent-Index, was bedeutet, dass sie empfindlicher auf faktorbezogene Marktbewegungen reagieren. Investoren sollten diesen Fonds als Teil einer breiteren Anlagestrategie betrachten.

Risiko der Indexmethodik: Obwohl der Benchmark-Index geschaffen wurde, um Wertschriften innerhalb des Parent-Index für ihre jüngsten Preiserhöhungen auszuwählen, unter der Annahme, dass sich diese Erhöhungen fortsetzen, gibt es keine Garantie dafür, dass dieses Ziel erreicht wird.

Risiko der Indexmethodik: Obwohl der Index für die Auswahl von Wertschriften innerhalb des Parent-Index geschaffen wurde, die ein relativ hohes Risiko in Bezug auf vier Faktoren des Anlagestils aufweisen, gibt es keine Garantie dafür, dass dieses Ziel erreicht wird.

Risiko der Indexmethodik: Obwohl der Benchmark-Index darauf abzielt, innerhalb des Parent-Index, ein Exposure in Wertschriften mit hohen Qualitätsmerkmalen zu suchen, gibt es keine Garantie dafür, dass dieses Ziel erreicht wird.

Auch wenn der Benchmark-Index darauf abzielt, sich innerhalb des Parent-Indexes in werthaltige Wertschriften zu begeben, gibt es keine Garantie dafür, dass dieses Ziel erreicht wird.

Risiko der Indexmethodik: Obwohl der Benchmark-Index darauf abzielt, ein Engagement in Wertschriften mit geringer Volatilität innerhalb des Parent-Index zu suchen, gibt es keine Garantie dafür, dass dieses Ziel erreicht wird.

Liquiditätsrisiko: Geringere Liquidität bedeutet, dass es nicht genügend Käufer oder Verkäufer gibt, die es dem Fonds erlauben, Anlagen ohne weiteres zu kaufen oder zu verkaufen.

Multi-Faktor Fokusrisiko: Indizes mit einem Multi-Faktor-Fokus sind weniger diversifiziert als ihr Parent-Index, da sie sich nicht auf ein breiteres Marktrisiko, sondern auf vier Anlagestil-Faktoren konzentrieren. Daher werden sie stärker den faktorbezogenen Marktbewegungen ausgesetzt sein. Investoren sollten diesen Fonds als Teil einer breiteren Anlagestrategie betrachten.

Private Equity-Wertschriften können durch tägliche Börsenbewegungen, politische und wirtschaftliche Nachrichten, Unternehmenserträge und wichtige Firmenveranstaltungen beeinflusst werden. Private Equity-Gesellschaften können zusätzliche Risiken mit sich bringen, wie z.B. höhere Kreditaufnahmen, unklare Risikoverteilung und Verluste innerhalb der Private Equity-Struktur, sowie Einschränkungen beim schnellen Kauf und Verkauf von zugrunde liegenden Anlagen.

Aktien von Small-Cap-Unternehmen werden in der Regel in geringeren Stückzahlen gehandelt und verzeichnen grössere Kursschwankungen als Aktien grösserer Unternehmen.

Volatilitätsrisiko: Der Fonds bildet einen Index aus Wertpapieren nach, die in der Vergangenheit eine geringere Volatilität aufwiesen. Die «minimale Volatilität» («Minimum Volatility») im Fondsnamen bezieht sich auf das zugrunde liegende Index-Engagement, nicht auf den Börsenkurs. Es gibt keine Garantie dafür, dass der Börsenkurs seiner Aktien eine geringe Volatilität aufweist.

Es gibt keine Garantie dafür, dass das Ziel des Benchmark-Index, ein Engagement in Wertschriften mit geringen Volatilitätsmerkmalen innerhalb des Stammindex zu bieten, erreicht wird. Die «minimale Volatilität» («Minimum volatility») im Fondsnamen bezieht sich auf das zugrunde liegende Index-Engagement, nicht auf den Börsenkurs, der grössere Schwankungen verzeichnen könnte.

Es gibt keine Gewähr, dass die Performance von Fonds, die Engagements in bestimmten quantitativen Anlagemerkmalen («Faktoren») bieten, verbessert oder ihr Risiko reduziert wird. In bestimmten Marktumfeldern können Engagements in solchen Anlagefaktoren die Performance beeinträchtigen, möglicherweise für längere Zeiträume. Unter solchen Umständen, könnte der Fonds danach streben, das Engagement in den angestrebten Anlagefaktoren beizubehalten und nicht in andere Faktoren umschichten, was in Verlusten resultieren kann.

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